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Etherpad

Mit einem Etherpad kann man gemeinsam mit anderen Personen webbasiert an einem Text schreiben. Dabei werden alle Änderungen sofort gespeichert und allen Teilnehmenden angezeigt.

Einsatzmöglichkeiten von Etherpad in der Lehre:

  • Gruppenarbeitsphasen in Seminaren effektiver gestalten
    3-4 Studierendengruppen erhalten den Link zum Etherpad und sollen dort (z.B. in 10 Minuten) gemeinsam eine Aufgabe bearbeiten und Ergebnisse eintragen. Das Etherpad kann zu diesem Zweck vorstruktuiert sein und auch nochmal den präzisen Arbeitsauftrag erhalten. Die Studierenden schreiben zur gleichen Zeit und sehen, wie sich das Dokument füllt. Als Dozierende*r kann man die unterschiedlichen Gruppensammlungen sehen und ggf. Gruppen unterstützen die Probleme haben (Live-Monitoring). Dies kann durch Kommentare oder Feedback in das Etherpad geschehen oder durch persönliches Ansprechen. die Gruppen können beim Arbeiten die Ergebnisse der anderen sehen, ergänzen und kommentieren. Nach der Gruppenphase müssen nicht alle Ergebnisse lang vorgestellt werden, da diese zum Nachlesen vorliegen. Man kann für Diskussionen wichtige Punkte herausgreifen (und ggf. mit dem Beamer projezieren).

    (Vorteil: Arbeitsauftrag präzise, Ergebnisse leicht teilbar/einsehbar, Live-Monitoring der Gruppen )

  • Textbesprechung vorbereiten
    Eine Studierendengruppe bereitet einen Text mit Pro-Argumenten mit der Unterstützung von Leitfragen gemeinschaftlch über ein Etherpad auf. Eine andere Gruppe nutzt ein weiteres Etherpad, um einen Text mit Contra-Argumenten gemeinsam aufzubereiten. Der*die Dozierende kann ggf. Anmerkungen und Kommetare oder Hinweise eintragen. Die nächste Präsenzzeit wird für eine Diskussion der Argumente/Texte verwendet.

    Achtung: Für eine rege Beteiligung brauchen Studierende neben einem gutem Anreiz auch eine fehlertolerante Atmosphäre.

  • Links & Literatur gemeinsam sammeln (z.B. für Gruppenreferate)

  • Konzepterstellung einer wissenschaftlichen Arbeit
  • zur Dokumentation von „Frontalunterrichts“-Anteilen, die dann in Nicht-Präsenzphasen ergänzt sowie diskutiert werden