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Stabsstelle Diversitymanagement

Diversity-Monitoring

Die Stabsstellen Qualitäts- und Diversitymanagement entwickeln eine Online-Befragung für Studierende und Mitarbeitende.

Zielsetzung:

    • Die bisher erhobenen Studierendendaten sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. Geschlecht, Nationalität, Erwerbsort für die Hochschulzugangsberechtigung) - unergiebig. Selbst wenn in der letzten Studierendenbefragung einige diversityrelevante Fragen (z. B. Bildungshintergrund, soziale Herkunft und finanzielle Situation) aufgenommen wurden, ergibt sich keine ausreichende Datenbasis. Empirische Daten zur Zusammensetzung der Studierenden, zu ihren spezifischen Erfahrungen und Bedürfnissen sind indessen die Voraussetzung für eine zielgerechte Entwicklung und Implementierung von Diversity-Maßnahmen.
    • Auf dem Weg, eine möglichst diskriminierungsfreie Hochschule zu schaffen, ist überdies beabsichtigt, nach individuellen Diskriminierungserfahrungen zu fragen. Dadurch können Veränderungspotenziale sichtbar gemacht werden und gegebenenfalls benachteiligende Strukturen offen gelegt werden.
    • Weiterhin sieht sich die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) in einem fortwährenden Prozess der Qualitätsverbesserung. Unter diesem Aspekt ist sie gleichermaßen daran interessiert, bedarfsgerecht neue Angebote für bestimmte Zielgruppen zu schaffen und die Zufriedenheit mit den bestehenden Angeboten zu überprüfen. Zu nennen sind hier insbesondere entsprechende Beauftragte und Beratungsstellen. Daher werden in der Befragung auch Fragen nach der Kenntnis und Inanspruchnahme ihrer Leistungen gestellt. Der hier entstehenden Herausforderung, die dadurch gegeben ist, dass sich deren Leistungen nicht ausschließlich an Studierende richtet, wird pragmatisch begegnet: Mitarbeitende werden in die Befragung einbezogen.

Schließlich betrachtet die Universität die Befragung, die regelmäßig in noch festzulegenden Intervallen durchgeführt werden soll, als Mittel zur Verbesserung der Kommunikationskultur. Studierende und Mitarbeitende erhalten die Möglichkeit, an der Entwicklung ihrer Universität mitzuwirken (Partizipation).

Soweit erkennbar, sind derartige systematische Befragungen innerhalb der Bundesrepublik lediglich an zwei Hochschulen (Universität Duisburg-Essen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) durchgeführt worden. Perspektivisch erscheint es nicht ausgeschlossen, zumindest aggregierte Ergebnisse, gegebenenfalls auch daraufhin entwickelte Maßnahmen oder angestoßene Prozesse miteinander vergleichen zu können.