Banner Viadrina

Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Viadrina und Sorbonne unterzeichneten Kooperationsvertrag

2017_06_29_Vertragsunterzeichnung-Dt-Frz-Kooperation_MG_5318 ©Heide Fest
2017_06_29_Vertragsunterzeichnung-Dt-Frz-Kooperation_MG_5324 ©Heide Fest

Die Europa-Universität Viadrina und die Universität Paris Panthéon-Sorbonne setzen ihre strategische Partnerschaft für weitere fünf Jahre fort. Am 29. Juni unterzeichneten die Präsidenten der beiden Hochschulen, Prof. Dr. Georges Haddad und Prof. Dr. Alexander Wöll, die Kooperationsvereinbarung an der Viadrina.  

„Den Universitäten kommt in Zeiten der Unsicherheit und des Individualismus eine Schlüsselrolle zu“, erklärte Prof. Dr. Georges Haddad, Präsident der Universität Panthéon-Sorbonne in Paris. „Die Universitäten müssen sich mit ihren Studierenden und Lehrenden für Frieden und Solidarität in Europa, aber auch in den Staaten südlich des Mittelmeers einsetzen. Dafür ist die deutsch-französische Achse von ganz zentraler Bedeutung.“ Viadrina-Präsident Wöll sprach sich dafür aus, Europa durch die Kooperation der Hochschulen weiter gemeinsam zu gestalten. Nach den Wahlen in Frankreich stünden die Zeichen dafür gut.

Die Viadrina und die Sorbonne sind bereits durch die 2012 an der Europa-Universität eingerichtete Gastprofessur „Pensées Françaises Contemporaines“ eng miteinander verbunden. Die Gastprofessur wird jedes Semester mit einem Lehrenden der Sorbonne besetzt. Prof. Dr. Nicolas Hubé, ehemaliger Inhaber der Gastdozentur, berichtete während der Vertragsunterzeichnung über sein Werben an seiner Hochschule für die Kooperation mit der Viadrina: „Ich habe mich bei drei Uni-Präsidenten der Sorbonne für die Partnerschaft mit der Viadrina stark gemacht“, erklärte Hubé. „Jedes Mal hieß es, die Europa-Universität sei zu klein für eine Kooperation. Sobald die drei Präsidenten aber die Viadrina und das Collegium Polonicum besucht hatten, waren sie begeistert und stimmten einer Partnerschaft zu“, freute sich der Wissenschaftler.

Neben der Weiterführung der Gastprofessur umfasst der neue Kooperationsvertrag auch die Möglichkeit, an der jeweiligen Partnerhochschule Tagungen auszurichten. Bestandteil der Zusammenarbeit sind zudem Stipendien für Promovierende für gegenseitige Forschungsaufenthalte. (LW)