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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rückkehr zu einem etwas anderen Campus-Leben – Angebote zum Auftakt des Wintersemesters 2021/22

Aus der Straßenbahn steigen wieder Grüppchen schwatzender Studierender und laufen über den Campus in die Hörsäle und Seminarräume. Geschäftiges Gewusel herrscht vor der Bibliothek, in der Mensa und der Coffeebar wird gegessen, getrunken, gelernt und gelacht. Nach drei Online-Semestern kehrt das Leben auf den Viadrina-Campus zurück, wenn auch unter anderen Vorzeichen – mit Maske, Abstand und 3-G-Kontrollen. Um das Ankommen zu erleichtern, wurden die Studierenden unter anderem mit dem Programm Welcomeback@Viadrina empfangen.

Es war ein Bild, das man lange an der Viadrina nicht mehr gesehen hat, und das viele vermisst haben: Rund 600 Studierende füllten zum Auftakt des Wintersemesters mehrere Hörsäle, um die Begrüßungsveranstaltungen nicht zu verpassen. „Es war toll, dass unser Angebot so dankbar angenommen wurde. Die Entscheidung in Präsenz zu gehen, war genau richtig“, berichtet Franziska Boll, Leiterin der Zentralen Studierendenberatung, von der Einführungswoche.

Sie erzählt auch, dass es bei weitem nicht nur Studierende des ersten Semesters waren, die sich über ihr Studium, Beratungsangebote, Sprachkurse und vieles andere informierten. Auch Studierende, die zwar schon einige Semester an der Viadrina eingeschrieben sind, aber noch nie die Chance hatten, das Campusleben zu erleben, kamen, um ihre Uni auch vor Ort kennenzulernen. >>>weiterlesen

Fotos: Heide Fest

Speziell für Studierende höherer Semester hatte die Viadrina zum Auftakt zusätzliche Angebote vorbereitet. „Welcomeback@Viadrina“ war das Motto von Informationsveranstaltungen, einer interaktiven Mitmach-Ausstellung und Beratungsangeboten. „Wir wollen die Qualitäten der Präsenzlehre betonen. Ein Studium besteht eben nicht allein aus Lehrveranstaltungen. Studierende lernen auch miteinander und voneinander“, so Prof. Dr. Eva Kocher, Viadrina-Vizepräsidentin für Lehre und Studium. Sie betont: „Wir wollen nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen, sondern einen Raum schaffen, um uns gemeinsam mit den Studierenden über die vergangenen drei Semester auseinanderzusetzen.“

Genau zu diesem Zweck hatte das Team vom Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) im Gräfin-Dönhoff-Gebäude eine interaktive Ausstellung aufgebaut, in der man ein Pandemie-ABC ausfüllen konnte (von A wie Ausschlafen über N wie Netflix bis Y wie Yoga) und zurückschauen, was man während der Online-Semester am meisten vermisst hat (Kaffee, Treffen, Präsenz). Aber auch Grammatik-Tipps für die nächste Hausarbeit, ein Test, welcher Schreibtyp man eigentlich ist, und viele weitere nützliche Angebote warteten hier auf die Besucherinnen und Besucher. Darüber hinaus begrüßten die Fakultäten ihre Studierenden aller Semester unter anderem bei Veranstaltungen im Hof des Logenhauses und boten so Gelegenheit zum direkten gegenseitigen Kennenlernen. Auch der Initiativenmarkt und der Finanzierungsmarkt des AStA konnten nach einem Jahr Pause wieder in Präsenz stattfinden.

Bei aller Freude über das zurückgewonnene Campusleben bleibt aber offensichtlich, dass die Corona-Pandemie nicht vorbei ist: An den Eingängen zu den Unigebäuden lassen sich Mitarbeitende der Sicherheitsfirma Impf- und Testnachweise zeigen; in Hörsälen ist nur jeder dritte Stuhl als Sitzplatz markiert und Desinfektionsmittel-Spender sowie medizinische Masken gehören weiterhin zum Alltagsleben an der Viadrina.
(FA)