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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

„Endlich wieder ART an der Grenze“ – Kunstfestival erstmals auf beiden Seiten der Oder

Nicht nur ART an der Grenze, sondern auch über die Grenze heißt es beim diesjährigen Kunstfestival in der Doppelstadt. Am 16. Juli 2021 startete die Schau in der Frankfurter Kleinen Oderstraße und der Galeria Mała im Słubicer Kulturhaus SMOK. Unter dem Motto „Doppelt hält besser“ stellen acht Tage lang vor allem Kunstschaffende aus, die ihre Werke aufgrund der Pandemie im Herbst 2020 nur im Schaufenster zeigen konnten.

„Endlich wieder ART an der Grenze“, sagte Frankfurts Bürgermeister Claus Junghanns zur Begrüßung. „Dieses Festival hat in den vergangenen Jahren viele Spuren hinterlassen: Bei den Künstlerinnen und Künstlern, die hier vielleicht zum ersten Mal ausgestellt haben, bei den Gästen, die sich die Kunstwerke angeschaut haben, und in unserer Stadt – da stehen wir hier vor einem lebendigen Beispiel“, so Junghanns weiter. Etwa 80 Gäste waren zur Vernissage vor dem Wandbild nahe der Grenzbrücke gekommen, das 2019 im Rahmen des Festivals von Kunstschaffenden aus Deutschland und Polen gemalt und gesprüht wurde.

Słubices Bürgermeister Mariusz Olejniczak freute sich besonders darüber, dass das Festival erstmals auch in Słubice stattfindet und dass einer der Künstler aus einer anderen Grenzregion zu Besuch in der Doppelstadt ist. „Bitte teilen Sie mit uns Ihre Erfahrungen und laden Sie unsere Bewohnerinnen und Bewohner zum Austausch ein“, forderte Olejniczak den Künstler Alfred Mevissen von der deutsch-niederländischen Grenze auf.
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Prof. Dr. Julia von Blumenthal erzählte, wie sehr sie die Schaufenster-Ausstellung 2020 als Farbtupfer im grauen November genossen habe. „ART an der Grenze lebt aber seit jeher vom Austausch zwischen Kunstschaffenden und Gästen, von den Workshops und dem Rahmenprogramm, in das die Ausstellung eingebettet ist – erst dadurch wird es zu dem interaktiven Festival das es ist, und bringt die Kunst so einem breiten Publikum näher“, sagte die Viadrina-Präsidentin. Daher sei es so wichtig, dass das Festival nun „nachgeholt“ werde.

„In diesem Jahr haben wir uns entschieden, die Kunstschaffenden des vergangenen Jahres erneut einzuladen und ihnen eine vollwertige Ausstellung zu ermöglichen“, erklärte das Festivalteam sein diesjähriges Motto „Doppelt hält besser“. Nachdem die Ausstellung 2020 erst verschoben und dann aufgrund des zweiten Lockdowns nur im Schaufenster gezeigt werden konnte, können Gäste diese und neue Werke nun in den Ausstellungsräumen von Nahem betrachten.

Das Kunstfestival ART an der Grenze wird überwiegend von Viadrina-Studierenden und -Alumni organisiert und findet 2021 zum neunten Mal statt. (UP)