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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Zurück zur schönen Routine – Seniorenakademie trifft sich wieder zu Präsenzveranstaltungen

Als erfolgreichen Nachmittag bezeichnet Krzysztof Wojciechowski, Direktor des Collegium Polonicum in Słubice, die erste Präsenzveranstaltung der Seniorenakademie im SMOK am 8. Juni 2021. Die Corona-Pandemie hatte den Seniorinnen und Senioren des im Jahr 2000 gegründeten Formats immer wieder einen Strich durch die Rechnung und keine Präsenzveranstaltung möglich gemacht. Dabei zählt der deutsch-polnische Austausch, besonders auf persönlicher Ebene, für viele der Gäste als Höhepunkt.

seniorenakademie ©Adrianna Rosa-Zarzycka

Endlich wieder ausgehen und den Horizont erweitern: Etwa 40 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten den Ausführungen von Krzysztof Wojciechowski, Direktor des Collegium Polonicum in Słubice. Foto: Adrianna Rosa-Zarzycka


Da viele von Anfang an dabei waren, nutzte Carla Skobjin vom CityTREFF die Gelegenheit, die etwa 40 Anwesenden anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Seniorenakademie dazu aufzufordern, eigene Beiträge einzureichen. Krzysztof Wojciechowski ist selbst seit 20 Jahren dabei. „Und nun hoffe ich, dass wir langsam zu einem normalen Rhythmus der Veranstaltungen zurückfinden“, erklärt er. In seinem Vortrag „Philosophie der Coronapandemie“ ließ er die vergangenen Monate Revue passieren und verglich sie mit den weltweit auftretenden, historischen Epidemien, etwa die Pest oder die Grippe. Tragisch seien die Toten, der Streit um Verantwortlichkeiten und auch die Erkenntnis, wie viel Ignoranz es gebe, wie unter anderem die großen Demonstrationen von Corona-Leugnenden veranschaulichten. Zu Optimismus wiederum verleiten andere Feststellungen: Die Welt habe ein „umspannendes Nervensystem“ angesichts der Bedrohung durch das Virus gebildet. Auch wenn es nicht immer gemeinsame Abstimmungen dazu gab, die meisten Regierungen reagierten darauf, um eine Verbreitung zu verhindern. „Zwischen Deutschland und Polen etwa lag der Zeitpunkt, wann reagiert wurde, nur wenige Stunden auseinander“, so Krzysztof Wojciechowski.

„Nach meinem Vortrag war es schön, zu sehen, dass sich wieder viele Zuhörer und Zuhörerinnen eingebracht haben, Fragen stellten oder Kommentare abgaben“, freut er sich. Das zeige einfach, dass das Thema noch immer viele Menschen bewegt. Auch wenn man sich nun endlich wieder leibhaftig sehen könne.

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