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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gute Unterhaltung beim 1. Bullshit-Slam im Stuck

Krude Thesen und abstruse Theorien schlüssig zu verkaufen – das war das Ziel der Vortragenden beim 1. Bullshit-Slam am 6. Dezember im Stuck, organisiert vom Allgemeinen Studentischen Ausschuss (AStA) der Viadrina. Am Ende wählte das Publikum Georg Gauger zum Sieger. Seine Theorie: mit Freibier steigt die Zufriedenheit der Brandenburger signifikant an.

Die Regeln eines Bullshit-Slams unterscheiden sich ein wenig von anderen Slams, denn hier geht es darum, falsche oder frei erfundene Fakten möglichst logisch und vor allem lustig und unterhaltsam zu verkaufen. Pro Slam haben die Teilnehmenden dafür zehn Minuten Zeit.
Und schon der erste Beitrag hatte es in sich. Gesche Andert behauptete in ihrer Präsentation: „Die Erde ist eine Scheibe.“ In einer unterhaltsamen Präsentation deckte die Studentin des Studienganges Recht und Politik vermeintliche Fake News der NASA auf und erklärte den zahlreichen Gästen das Aussterben der Dinosaurier: „Als vor Millionen von Jahren ein Asteroid auf die Erde einschlug, kam die Scheibe ins Wanken und die Dinos fielen runter.“  >>> weiterlesen

VWL – Alumnus und MES-Student Sebastian Pape sprach in seinem Slam über Sex, Gott und die wissenschaftliche Lehre. Die aus Bulgarien stammende Albena Tsacheva stellte humorvoll Unterschiede zwischen Deutschen und Bulgaren fest, welche ihr in ihren bisherigen drei Semestern an der Viadrina aufgefallen waren. So unter anderem der Kleidungsstil beim Besuch einer Disco.

Im letzten Beitrag des Abends kam Georg Gauger, Student des Studienganges Recht und Politik, zu der Theorie, dass Freibier unsere Erde retten könne. „Gesellschaftliche Probleme mit Freibier zu lösen sei eben immer ein Erfolgsrezept“, meinte er. Der Vortragende selbst setzte sich in einer Wahl knapp als Gewinner des Abends durch.

AStA-Kulturreferent Adrian Piprek zeigte sich nach dem Abend zufrieden: „Der erste Bullshit-Slam war gut besucht, die Beiträge waren großartig. Wir hoffen, dass sich zum nächsten Mal noch mehr Teilnehmende finden, die einfach mal nicht ganz ernst gemeinten Blödsinn vor großem Publikum erzählen wollen.“ (Text/Fotos: Robert Schwaß)