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Wissenschaftlicher Beirat des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien an der Viadrina besetzt

Logo-ZIP-190-127 ©Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Vier hochkarätige Polenforscherinnen und Polenforscher aus Deutschland, Polen und den USA konnten für den nun erstmals besetzten wissenschaftlichen Beirat des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien (ZIP) an der Viadrina gewonnen werden. Sie werden dem Zentrum in den kommenden drei Jahren in wissenschaftlichen und strukturellen Entwicklungen beratend zur Seite stehen.

Die vier Beiratsmitglieder sind: Prof. Dr. Brian Porter-Szűcs von der University of Michigan, Dr. Magdalena Saryusz-Wolska vom Deutschen Historischen Institut in Warschau, Dr. Andrea Löw vom Institut für Zeitgeschichte München und Dr. Andreas Ludwig vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Sie sind dem Zentrum seit Jahren verbunden.

Zu den Personen:
Prof. Dr. Brian Porter-Szűcs war von 2010 bis 2016 Präsident des internationalen Verbandes der Polnischen Studien. Als Arthur F. Thurnau Professor für Geschichte an der University of Michigan hat er insbesondere zu Polen im europäischen und globalen Kontext publiziert. Er ist Redaktionsmitglied der „Slavic Review“, eine der bekanntesten wissenschaftlichen Zeitschriften, die sich mit Russland, Mittel- und Osteuropa sowie Eurasien im anglo-sächsischen Raum beschäftigen.

Dr. Magdalena Saryusz-Wolska arbeitet seit 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut in Warschau in der Forschungsgruppe „Funktionalität von Geschichte in der Spätmoderne“. Davor koordinierte sie in den Jahren 2010 bis 2015 das Projekt „Modi memorandi. Lexikon der Erinnerungskultur” am Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Mit der Historikerin Dr. Andrea Löw konnte eine ausgewiesene Wissenschaftlerin zur jüdischen Geschichte in Polen gewonnen werden. Sie ist seit 2010 Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München und seit Juli 2013 stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien.

Dr. Andreas Ludwig ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Der Historiker arbeitete in der Berliner Geschichtswerkstatt in mehreren Projekten sowie an der Technischen Universität Berlin im DFG-Förderschwerpunkt „Die Stadt als Dienstleistungszentrum“. Er konzipierte und leitete das Heimatmuseum Berlin-Charlottenburg sowie das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt.

Das Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien wurde 2011 an der Europa-Universität Viadrina gegründet. Interdisziplinär angelegt, untersuchen die beteiligten Forscherinnen und Forscher kulturwissenschaftliche, juristische, ökonomische und politische Aspekte der polnischen Gegenwart und Geschichte.