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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Andere Perspektiven mitbringen – Didem Leblebici erhält DAAD-Preis 2021

Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen und gesellschaftlich-soziales Engagement internationaler Studierender an deutschen Hochschulen geht an der Viadrina in diesem Jahr an Didem Leblebici. Von 2019 bis 2021 studierte sie an der Viadrina im Masterstudiengang „Sprache – Medien – Gesellschaft“. Vizepräsidentin Prof. Dr. Eva Kocher übergab den Preis am 4. November 2021 im Rahmen der International Days an der Europa-Universität.

Didem Leblebici erhält DAAD Preis 2021

„Am Anfang ist es schwer als ausländische Studentin alles zu schaffen. Mit der Zeit versteht man aber, wie bereichernd es für eine selbst und für andere Studierende ist, wenn man andere Perspektiven mitbringen kann“, sagte die Preisträgerin während der Verleihung.

Didem Leblebici ist in Istanbul geboren und aufgewachsen. 2015 kam sie für ihr Bachelorstudium nach Deutschland. Ihren Studienschwerpunkt an der Viadrina legte sie auf den linguistischen Bereich. In ihrer jüngst fertiggestellten Masterarbeit befasste sich Leblebici mit den sprachbiografischen Erfahrungen mit digitalen Sprachassistenten in der türkischen Diaspora. Neben ihrem Studium engagierte sie sich für Menschen mit Migrationsgeschichte, motivierte Schülerinnen und Schüler aus Familien mit geringeren Bildungserfahrungen für die Aufnahme eines Studiums und half anderen ausländischen Studierenden beim Start an der Universität.

Seit Oktober 2021 ist Didem Leblebici akademische Mitarbeiterin an der Juniorprofessur für Sprachgebrauch und Migration. Sie promoviert zum Einfluss sprachgesteuerter Geräte auf mehrsprachige Praktiken und Wahrnehmungen.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergibt den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis seit mehr als zehn Jahren. Er soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben. (UP)

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Preisübergabe: Vizepräsidentin Prof. Dr. Eva Kocher mit der Preisträgerin Didem Leblebici sowie Prof. Dr. Britta Schneider und Dr. Rita Vallentin, die die Studentin für den Preis vorgeschlagen hatten. © Heide Fest