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Yevgenia Cherkasova erhält auf dem Uniball DAAD-Preis 2019 / Oberbürgermeister vergibt Innovationspreis

Herausragende Studentin, Tutorin und engagierte Bürgerin – all das vereint Yevgeniya Cherkasova in sich, die dafür am 16. November im Rahmen des Uniballs den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erhielt. Oberbürgermeister René Wilke vergab den Innovationspreis.

Nachdem das Büffet eröffnet und die erste Runde getanzt war, war es am Abend des 25. Uniballs Zeit für die traditionellen Preisvergaben. Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal überreichte der ukrainischen Wirtschaftsstudentin Yevgeniya Cherkasova den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis, der zum 25. Mal vom Akademischen Austauschdienst für ausländische Studierende an deutschen Hochschulen ausgelobt wurde.

Preisträger 600 ©René MAtschkowiak

Yevgeniya Cherkasova ist Absolventin des Fast Track-Programms und studiert seit 2017 Internationale Betriebswirtschaftslehre. „Sie erbringt hervorragende Studienleistungen und war bereits als Tutorin bei zwei Lehrveranstaltungen tätig“, hieß es in der Begründung des Senats für die Auszeichnung. Darüber hinaus engagiert sie sich unter anderem in der studentischen Initiative Interstudis-ESN Frankfurt (Oder) und war ehrenamtlich beim Roten Kreuz Ukraine tätig. Mit ihren Sprachkenntnissen in Ukrainisch, Deutsch, Englisch und Französisch entspreche sie „in herausragender Weise unserem Ideal der Mehrsprachigkeit“, so die weitere Begründung. Die Wahl sei dennoch nicht einfach gewesen, berichtete Julia von Blumenthal: „Wir haben so viele großartige internationale Studierende.“

Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke war von der Gewinnerin des von der Stadt Frankfurt (Oder) ausgeschriebenen Innovationspreis nicht minder beeindruckt. Den 1. Preis, dotiert mit 1.000 Euro, nahm Julija Gewinner für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Der Einfluss von Lobbying auf die Unternehmensbesteuerung in Deutschland am Beispiel des Gesetzes gegen schädliche Steuerpraktiken“ entgegen. „Ich bin beeindruckt von dieser Arbeit, in die ich reingelesen habe. Da konnte ich selbst viel lernen“, sagte René Wilke.

Der 2. Preis und 800 Euro ging an Mareike Roller für ihre Masterarbeit über „Arbeitnehmerbesteuerung an einer grenzüberschreitenden Universität“. Carlo Klein wurden der 3. Preis und 500 Euro für seine Bachelorarbeit „Analyse der steuerlich optimalen Finanzierung einer personenbezogenen Kapitalgesellschaft“ zuerkannt. Beide hatten den Preis vorab erhalten, da sie am Abend des Balls verhindert waren.

Der „Studentische Innovationspreis der Stadt Frankfurt (Oder)” wird seit 1999 vom Oberbürgermeister für Arbeiten vergeben, die „wirtschaftsorientierte grenzüberschreitende Projekte für die Entwicklung des Standortes Frankfurt (Oder)” entwickeln. (FA)