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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Susann Worschech mit Landeslehrpreis ausgezeichnet

Viadrina-Sozialwissenschaftlerin Dr. Susann Worschech wurde am 25. Juni von der brandenburgischen Wissenschaftsministerin Martina Münch mit dem Landeslehrpreis für hervorragende Lehrtätigkeit ausgezeichnet. Es ist der dritte Landeslehrpreis für die Europa-Universität.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Masterstudiengang European Studies erhält den mit 5.000 Euro dotierten Lehrpreis für ihr empirisches Forschungsseminar „Partizipation und Stadtentwicklung in Grenzregionen“, welches sie in diesem Sommersemester an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät anbietet. Die Studierenden erarbeiten im Rahmen des Seminars, welches gemeinsam mit der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) durchgeführt wird, Empfehlungen zur Fortschreibung der Frankfurter Kulturentwicklungsplanung.

„In meinen Lehrveranstaltungen und ganz besonders in dem ausgezeichneten Projektseminar ist es mir ein wichtiges Anliegen, den Studierenden das richtige Rüstzeug für eigene kritische Forschung mitzugeben, und sie dabei für empirisches Arbeiten zu begeistern. Dahinter steckt viel eigene Begeisterung für Forschung und Lehre – und sehr viel Arbeit und Reflexion. Dieser Aufwand spiegelt sich oft noch nicht in Arbeitsverträgen wider, insbesondere beim wissenschaftlichen Mittelbau, und findet in Berufungsverfahren viel zu wenig Berücksichtigung. Ich hoffe, dass sich das auch durch Initiativen wie den Lehrpreis ändern wird", so die Preisträgerin.

Worschech-Muench ©Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Foto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Seit 2012 forscht und lehrt Dr. Susann Worschech an der Europa-Universität. Für ihre Dissertation wurde sie mit dem Klaus-Mehnert-Preis 2016 der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. ausgezeichnet. Ihre Forschungsarbeit konzentriert sich auf Transformationsprozesse in postsozialistischen Gesellschaften. Im laufenden Sommersemester leitet sie außerdem das Seminar „Oder Florida: Die unabgeschlossene Transformation in Ostdeutschland“ gemeinsam mit dem Journalisten und Autor Christian Bangel.

Prof. Dr. Eva Kocher, Viadrina-Vizepräsidentin für Lehre, freut sich über den dritten Landeslehrpreis für die Viadrina: „Wissenschaftliches Arbeiten ist in höchstem Maße praxis- und berufsrelevant, das zeigt die ausgezeichnete Lehrveranstaltung. Wir freuen uns darüber, dass innovative und nachhaltige Lehre an der Europa-Universität mit diesem Preis anerkannt wird.“

2018 wurde bereits das Zentrum für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen für sein Seminar „Wissen schaffen im Team – Kollaborieren, Organisieren, Führen“ mit dem Landeslehrpreis geehrt. Im Jahr 2016 nahmen Dr. Katrin Girgensohn und Dr. Dorothea Horst den Preis für ihr Seminar „Auf dem Weg zum perfekten Text. Ein interdisziplinäres Forschungsseminar“ entgegen. (UP/FA)