Banner Viadrina

Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Europa-Universität erneut Gewinnerin des Landeslehrpreises

20180703_Landeslehrpreis_5949 ©Janine Nuyken

Die Europa-Universität erhielt am 3. Juli zum zweiten Mal den Landeslehrpreis für ihre exzellente Lehre. Die Viadrina hatte sich mit dem Seminar „Wissen schaffen im Team – Kollaborieren, Organisieren, Führen“ beworben. Wissenschaftsministerin Martina Münch überreichte den mit 5.000 Euro dotierten Preis bei einem Festakt im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Potsdam.

Das Seminar vermittelt Studierenden, wie sie selbst Teamarbeit organisieren können. Nach einem theoretischen Einstieg in die Gruppenarbeit, u. a. zu themenzentrierter Interaktion, Gruppendynamik und Collaborative Learning, durchlaufen sie eine Teamerfahrung. Dafür erarbeiten sie sich in Teams Wissen über Gruppenprozesse, entwickeln eine Projektidee, wie etwa ein „Blind Lunch“ zum Thema Partizipation, und präsentieren diese digital. Die Lehrveranstaltung besteht aus Präsenz- und Onlinephasen, die zugleich eine autonome und eng begleitete Arbeit der Studierenden ermöglichen.  

Das Seminar wird seit 2013 jedes Semester angeboten und jeweils von zwei Lehrenden des Zentrums für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen an der Europa-Universität durchgeführt. Rund 300 Studierende haben es bisher durchlaufen.

Sabine Seidel wurde stellvertretend für die insgesamt neun Lehrenden des Zentrums ausgezeichnet, die das Seminar entwickelt hatten. Daran beteiligt waren: Dr. Katrin Girgensohn, Gina Henry, Katja Kraft, Franziska Liebetanz, Dr. Tomasz Rajewicz, Susanne Schwarz, Stefanie Vogler-Lipp und Anja Voigt.

Seit 2012 zeichnet das Brandenburgische Wissenschaftsministerium Lehrprojekte mit dem Landeslehrpreis aus. In diesem Jahr werden insgesamt drei Lehrprojekte gewürdigt, die Forschung und Lehre in herausragender Weise verbinden. Eine Jury aus Expertinnen und Experten, darunter Landeslehrpreisträgerinnen und -preisträger der Vorjahre, Vertreterinnen und Vertreter der Brandenburger Hochschulleitungen sowie Studierende, hatte die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. (LW)