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Prof. Dr. Timm Beichelt leitet wissenschaftlichen Beirat am Zentrum für Osteuropa und internationale Studien

Beichelt_2016_02_02_Verheugen-zur-PiS-Regierung_MG_2716 ©Heide Fest

„Ich verbinde mit der Wahl, die mich ehrt, das Signal, dass das Zentrum mit der universitären Landschaft jenseits von Berlin kooperiert“, erklärt der Inhaber der Professur für Europa-Studien. Am 27. März wurde Prof. Dr. Timm Beichelt zum Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats am Zentrum für Osteuropa und internationale Studien (ZOiS) gewählt. Der Fokus des im Oktober 2016 auf Beschluss des Deutschen Bundestages gegründeten Zentrums liegt auf der Grundlagenforschung zu Osteuropa.

„Der Vorsitzende des Beirats ist Ansprechpartner für die Direktoren des ZOiS und erfüllt nicht zuletzt die Funktion, dem neuen Institut ein herausragendes akademisches Profil anzudienen und Erwartungen an eine Tätigkeit als reiner Think Tank zu dämpfen“,  umreißt Prof. Dr. Timm Beichelt seine Rolle.

Das Zentrum für Osteuropa und internationale Studien ist ein unabhängiges, internationales und interdisziplinäres Forschungsinstitut. Es sieht seine Aufgabe in der „gesellschaftsrelevanten Forschung zu Osteuropa, im Transfer von Forschungsergebnissen in Politik, Medien und Öffentlichkeit und in der Nachwuchsförderung“, wie es auf der Website des ZOiS heißt. Das Zentrum will neben Universitäten und Forschungsinstituten auch Think Tanks, Stiftungen und andere Organisationen mit Osteuropabezug vernetzen.

Beichelt ist seit 1999 an der Viadrina, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2003 als Juniorprofessor für Europa-Studien und seit 2008 als Professor für Europa-Studien. Er leitet den Master-Studiengang „European Studies“. Seit 2009 ist Beichelt zudem Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Europäische Union, Demokratie in Osteuropa, Kultur und Politik sowie Rechtsradikalismus in Osteuropa. (LW)