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„Die Viadrina rollt uns hervorragend den roten Teppich aus.“ – Amerikanische Delegation auf Stippvisite

13 Vertreterinnen und Vertreter des amerikanischen Schulwesens – vom Direktor bis zur Schulrätin – besichtigten am 10. Dezember die Europa-Universität. Ziel der vom Goethe-Institut und der Zentralstelle für Auslandsschulwesen organisierten Reise ist es, über das deutsche Bildungssystem zu informieren und langfristig mehr junge Amerikanerinnen und Amerikaner für einen Studienaufenthalt in Deutschland zu begeistern.

225 von 1.200 Schülerinnen und Schülern der Milwaukee School of Languages lernen derzeit Deutsch. „Für sie wäre es eine tolle Möglichkeit, in Deutschland zu studieren, vielleicht auch an der Viadrina“, zeigte sich Schuldirektor Dr. Juan A. Baez überzeugt. Von der Europa-Universität war der Amerikaner schnell angetan.

Gemeinsam mit einer Delegation aus 13 Vertreterinnen und Vertretern des amerikanischen Bildungssystems besucht er auf einer vom Transatlantic Outreach Program des Goethe-Instituts Washington und der Zentralstelle für Auslandsschulwesen organisierten Reise durch Deutschland Schulen, Ausbildungsbetriebe und zwei Universitäten. >>>weiterlesen

Fotos: Heide Fest

Dass die Viadrina neben der Ruhr-Universität Bochum vertreten ist, begründet Wood Powell vom Goethe-Institut mit ihrer starken Auslandswirkung. Beide Universitäten sind zudem Teil des Programms Studienbrücke vom Goethe-Institut, das den Studienaufenthalt unter anderem für amerikanische Studierende mit einer online-Vorbereitung erleichtern soll.

Auch Wood Powell war vom Flair auf dem Frankfurter Campus beeindruckt: „Die Studierendenschaft ist sehr multikulturell und engagiert. Zudem hat uns das Büro für Internationale Angelegenheiten hervorragend den roten Teppich ausgerollt.“ Carolyn S. Taylor, oberste Schulrätin im Bundesstaat Wisconsin, zeigte sich begeistert von den Eindrücken des deutschen Bildungssystems, die sie bisher sammeln konnte: „In vielen Dingen scheint man hier weiter zu sein, etwa was Kooperationen mit Unternehmen und Praktika angeht.“

Leeni Martinkari von der Zentralstelle für Auslandschulwesen möchte der amerikanischen Delegation vor Augen führen, warum sich ein Studienaufenthalt in Deutschland lohnt. „Vielen, auch in der Delegation, ist nicht klar, dass man in Deutschland ohne Gebühren studieren kann.“ Ein großer Vorteil im Vergleich zu mitunter sehr teuren Studiengängen in den USA. Voraussetzung dafür seien jedoch fortgeschrittene Sprachkenntnisse. „Viele Amerikaner sind leider immer noch davon überzeugt, dass es keine Fremdsprachenkenntnisse braucht“, bedauert Leeni Martinkari.

Derzeit stammen elf Viadrina-Studierende aus den USA. Zudem bestehen Partnerschaften zu sieben US-amerikanischen Universitäten. (FA)