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Gästerekord beim 21. Unithea-Festival

Rund 2.700 Besucherinnen und Besucher zählte das studentische Organisationsteam des Unithea-Festivals bei seinen 24 Veranstaltungen vom 7. bis 10. Juni. „Taktlos – Nietakt“ war das diesjährige Festival-Motto. Den passenden Auftakt dazu gab der Frankfurt-Słubicer Kneipenchor mit dem Song „Fickt-euch-Allee“ von der Berliner Band Großstadtgeflüster.

In seiner Eröffnungsrede würdigte Oberbürgermeister René Wilke das Engagement der Studierenden für das langjährige Kulturfestival Unithea und betonte, dass er bisher keine der 21. Festivaleditionen verpasst hat. „Was für Sie als Zuschauer der Höhepunkt ist, ist für die Studierenden das Ende eines langen Weges“, sagte Prof. Dr. Lorenz Pöllmann, Unithea-Seminarleiter an der Viadrina, mit Blick auf die neunmonatige Vorbereitungszeit. Das Eröffnungsstück „Der Fußmord und andere Liebesdramen“ im vollbesetzten Großen Saal des Kleist Forums erlebte die Schauspielerin Anne Klinge dann kopfüber: Auf dem Rücken auf einem Podest liegend zeigte die aus TV-Talentshows bekannte Künstlerin ihr „Fußtheater“. Ihre Füße und Beine wurden dabei durch verschiedene Accessoires, Kleidung und Perücken zu Spielfiguren.

Fotos: Lars Weber und Unithea

In den folgenden drei Tagen bot sich dem Publikum in der Doppelstadt ein volles Kulturprogramm unterschiedlichster Couleur und Genres: Jazz-Improvisationen mit Klavier und diversen Effektgeräten, zum Nachdenken anregendes Straßentheater auf dem Plac Bohaterów in Słubice, Open-Air-Performances auf dem Ziegenwerder, Reggae im alten Straßenbahndepot, ein Streetart-Workshop mit „P. Banause“. Da dürfte für jede und jeden etwas dabei gewesen sein – und das bei freiem Eintritt bei 22 von 24 Veranstaltungen.

Bestandteil des Festivals waren vom 5. bis 7. Juni zudem die zweiten Kulturtage an der Viadrina. 17 regionale Kulturinstitutionen und -initiativen machten im Gräfin-Dönhoff-Gebäude zur Mittagszeit auf ihre Angebote aufmerksam. Studierende konnten unter anderem das Kleist-Museum, das Kleist Forum, den Verein Słubfurt und den gerade eröffneten Studierendenclub Stuck kennenlernen. Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst lud zu einem Kartenspiel mit Motiven aus seiner Sammlung ein. Auf eine Reise zum Mond entführte ein Ensemble des Theaters des Lachens. Drei Schauspieler präsentierten Ausschnitte aus ihrem aktuellen Stück „La Luna“, das vom 28. bis 30. Juni auf dem Ziegenwerder zu erleben ist. (UP/LW)

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