zum aktuellen Viadrina-Logbuch

„Diese persönliche Atmosphäre an der Uni gefällt mir.“

Eine Woche Studium auf Probe – das erlebten 22 Schülerinnen und Schüler aus Bulgarien, Russland und der Ukraine vom 5. bis 11. November an der Europa-Universität. Unter den „Schnupperstudierenden“ war auch Sofia Rohovska aus dem ukrainischen Lemberg.  

„Bereits am ersten Tag habe ich andere Ukrainer an der Viadrina getroffen, die mir von ihrem Leben und Studium in Frankfurt (Oder) berichtet haben. Diese persönliche Atmosphäre an der Uni gefällt mir“, erklärte Sofia Rohovska in fehlerfreiem Deutsch. Die Schülerin war auch von den kurzen Wegen in der grenzüberschreitenden Doppelstadt sehr angetan: „Wir wohnen im Studierendenwohnheim im polnischen Słubice. Um zur Uni zu kommen, überqueren wir nicht nur eine Brücke, sondern auch eine Landesgrenze. Das ist wirklich etwas Besonderes.“

Auf Grund ihrer Vorliebe für Sprachen hatte Rohovska sich bisher für ein Linguistik-Studium interessiert. Während des Schnupperstudiums nahm sie gemeinsam mit Viadrina-Studierenden an Vorlesungen aller drei Fakultäten teil und lernte andere Studienfächer kennen. „Mir haben die Matheübungen, etwa zu Steuern und Investitionen, Spaß gemacht, so dass ich jetzt überlege, Internationale Beziehungen mit einem Wirtschaftsschwerpunkt zu studieren“, so die Schülerin, die die Abschlussklasse einer Deutschen Sprachdiplomschule in Lemberg besucht. Neben Lehrveranstaltungen standen auch Schreib- und Kreativworkshops und ein Besuch des studentischen „verbuendungshauses fforst“ und des Kleist-Museums auf dem Stundenplan der Studienwoche.

Das Schnupperstudium des Projekts „Perspektive Viadrina“ ist Teil der „Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und Partnerschulen“ (BIDS) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Die Betreuungsinitiative fördert rund 20 Kooperationsprojekte von Hochschulen mit Deutschen Auslands- und Sprachdiplomschulen. Im Rahmen von „Perspektive Viadrina“ besuchen auch Mitarbeitende der Universität Schulen in Ost- und Südosteuropa und stellen das Studienangebot vor. Schwerpunktländer sind dabei Bulgarien, Russland und die Ukraine. (LW)

 

 

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