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Die Viadrina als Krimi-Schauplatz

2016_11_29_Lesung_Soeren_BollmannIMG_5341 ©Ulrike Polley

Ein Serienmörder geht um in der Doppelstadt Frankfurt (Oder)-Słubice. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei kreisen um die Europa-Universität, denn der Mörder hat schon drei Viadrina-Studentinnen auf dem Gewissen. Das ist die Ausgangslage im dritten Regionalkrimi des Frankfurter Autors Sören Bollmann, der am 29. November mit einer Lesung an der Viadrina vorgestellt wurde.

„Ich habe mir beim Schreiben immer gewünscht, mit dem Buch hier an der Viadrina zu lesen – es freut mich, dass das nun geklappt hat“, sagte Sören Bollmann zu Beginn seiner Lesung. Im Senatssaal feierte sein dritter Frankfurt-Słubice-Krimi „Angst in der Halben Stadt“ Premiere.

Dieses Mal haben seine deutsch-polnischen Kommissare viel zu tun: Ein Serienmörder schlägt immer häufiger und brutaler zu. Der Fall beschäftigt auch die Studierenden der Viadrina: Da die ersten drei Opfer Studentinnen waren, beschließt das Studierendenparlament Empfehlungen für seine Kommilitoninnen herauszugeben und im AStA wird darüber diskutiert, ob die Semesterabschlussparty abgesagt werden soll. Oder sollte vielleicht gleich die ganze Uni evakuiert werden, schließlich sind sowieso bald Semesterferien?

Parallel zur Handlung erfährt man die Gedanken des Mörders aus seinem Tagebuch, das am Ende der Ermittlungen gefunden wird: Wer wird wohl das nächste Opfer sein? Das lässt die Lesung natürlich offen, auch, wer der Mörder ist und aus welchem Milieu er kommt. Wer es erfahren will, kann das Buch im Buchhandel erwerben.

Anderthalb Jahre hat Sören Bollmann für seinen neuesten Krimi gebraucht – von der ersten Idee bis zum gedruckten Buch. „Er ist ein atemberaubend schneller Schreiber“, verriet sein Verleger, Jörg Becken, in der anschließenden Diskussion. Zum Abschluss schlug ein Krimi-Fan im Publikum dem Autor vor: „Schreiben Sie doch das Drehbuch für den nächsten Frankfurter Polizeiruf.“ (UP)