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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 99-2022

vom 17. Juni 2022

Sprache von Auszubildenden in der Grenzregion – Fortsetzung der Viadrina-Reihe „Weiße Nächte ohne Grenzen“


Wie kommunizieren deutsche und polnische Auszubildende miteinander und in ihren Ausbildungsstätten? Und wie wirkt sich der politische Rahmen auf die grenzüberschreitende Berufsausbildung aus? Diesen Fragen geht eine Diskussionsrunde des Projektes Communicative Borderlands des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) am Mittwoch, dem 29. Juni 2022, ab 17.00 Uhr, in der Kleinen Aula im Collegium Polonicum in Słubice nach. Unter dem Titel „‚Szaffniemy to Schritt po Schritcie!‘. Soziale Praxis und Sprache im grenzüberschreitenden Berufsausbildungskontext“ sprechen Jugendliche und junge Erwachsene aus Polen und Deutschland mit Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis und Forschung. Das Gespräch setzt die Reihe „Weiße Nächte ohne Grenzen“ fort, mit der die Europa-Universität im Rahmen ihres 30-Jahre-Jubiläums aktuell relevante Forschungsprojekte sowie etablierte Schwerpunkte öffentlich vorstellt.

Es diskutierten die Gäste:
·      Prof. Dr. Goro Christoph Kimura, Professor der Germanistik (Sophia-Universität Tokio)
·      Anna Kozelan-Baranowska, Leiterin der praktischen Ausbildung im Berufsbildungszentrum Słubice
·      Prof. Dr. Thomas Krefeld, Professor für Romanische Philologie (Universität München)
·      Dr. jur. Marcin Krzymuski, Koordinator des Bildungs- und Projektmanagements am Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum
·      Marta Nebeling, Leitung des Ressorts Internationales am ÜAZ Bauwirtschaft Frankfurt (Oder)
·      sowie Auszubildende.

Interessierte sind herzlich eingeladen, die deutsch-polnisch gedolmetschte Veranstaltung zu besuchen. Im Anschluss an das Gespräch laden die Organisatorinnen zum Empfang auf der Dachterrasse des Collegium Polonicum.
Zur Anmeldung: https://t1p.de/weisse-naechte-02

Das Thema Sprachgebrauch im grenzüberschreitenden Ausbildungskontext beschäftigt Forschende der Europa-Universität Viadrina im Rahmen des Verbundprojektes „Linking Borderlands: Dynamiken grenzregionaler Peripherien“. Am Viadrina-Center B/ORDERS IN MOTION ist das Teilprojekt „Communicative Borderlands: Soziale Praxis und Sprache im Berufsausbildungskontext“ angesiedelt. Dabei werden staatliche und kommunale Strategien für grenzübergreifende Berufsbildungsangebote betrachtet – von der regionalen grenzüberschreitenden Wirtschafts- und Sozialpolitik bis zu den handelnden Akteurinnen und Akteuren in Ausbildungsstätten, Unternehmen und Handelskammern. Im Zentrum steht die soziale Praxis mehrsprachiger Gesprächssituationen von Auszubildenden, die beobachtet, dokumentiert und ausgewertet wird.
Weitere Informationen: www.borders-in-motion.de/de/linking-borderlands/

Weiterer Termin „Weiße Nächte ohne Grenzen“

Am Mittwoch, dem 6. Juli, 17.00 Uhr, lädt das Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien zur Podiumsdiskussion „Transnationaler Tourismus im Ost-Block. Die Grenze der Freundschaft zwischen der Volksrepublik Polen, der DDR und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik 1972–1989“ ein. Thema ist das 1972 in Kraft getretene transnationale Abkommen, das die Reisebeschränkungen zwischen der DDR, der Volksrepublik Polen und der Tschechoslowakischen Republik lockerte. Studierende der Viadrina untersuchten in zwei Seminaren, wie sich die Reisefreiheit auswirkte. Das Ergebnis ihrer Forschung ist ab dem 26. Juni in einer Ausstellung im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt zu sehen.
Weitere Informationen: www.europa-uni.de/30jahre


Weitere Informationen:
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Tel.: +49 (0)335 - 5534 4515
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