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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 25-2022

vom 3. März 2022

Ukraine@Viadrina – Europa-Universität bündelt Expertise und Veranstaltungen zur Ukraine / Angriff auf Partner-Uni in Charkiw

Wissenschaftliche Expertise, kollegiale Hilfe und Solidarität – die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ist durch rund 150 ukrainische Mitarbeitende und Studierende, durch langjährige Kooperationen und durch intensive Ukraine-Forschung tief mit dem Land verbunden, das seit einer Woche von der russischen Armee angegriffen wird. Unter dem Motto Ukraine@Viadrina gibt die neue Webseite www.europa-uni.de/ukraine einen Überblick über die Expertise und die Aktivitäten an der Europa-Universität Viadrina zur Ukraine.

„Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit langjähriger Ukraine-Kompetenz tragen mit ihren Analysen zur Aufklärung bei und ordnen das Geschehen ein. Ukrainische Studierende und Forschende an unserer Universität erheben ihre Stimme und wir unterstützen sie dabei mit Mediengesprächen und in online-Veranstaltungen“, betont Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal. Für ankommende ukrainische Geflüchtete werden Studienvorbereitungskurse erweitert, Studienplätze angeboten und in Kooperation mit dem Studentenwerk Unterkünfte organisiert.

Betroffen reagiert die Europa-Universität auf die Nachricht über den Angriff auf ihre Partner-Universität im ostukrainischen Charkiw. „Tief erschüttert habe ich von der Zerstörung von Gebäuden unserer Partner-Universität, der Nationalen W.-N.-Karasin-Universität Charkiw, erfahren“, sagt Prof. Dr. Julia von Blumenthal. Die Bilder des brennenden Fakultätsgebäudes in der Innenstadt der ostukrainischen Stadt Charkiw führten das Grauen des Krieges vor Augen. „Der Raketeneinschlag ist ein Anschlag auf das Leben von Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden, die seit Tagen unter den Angriffen auf ihre Stadt leiden. Wir appellieren an die internationale Staatengemeinschaft, auf die Einrichtung von humanitären Korridoren hinzuwirken. Wir bekräftigen unsere Solidarität mit unseren Partnern an der Nationalen W.-N.-Karasin-Universität Charkiw und verurteilen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine erneut aufs Schärfste.“


Weitere Informationen:
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