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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 238-2017

vom 6. November 2017

Studentin der Europa-Universität Viadrina erhält Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte 2017 – Preisverleihung am Freitag, 10. November


Anna Rosemann, Studentin der Europäischen Kulturgeschichte an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), wird mit dem Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte 2017 ausgezeichnet. Die Studentin erhält die Würdigung für ihre Master-Arbeit über die Berliner Fotoagentur „Zander & Labisch“. Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv verleiht den mit 500 Euro dotierten Preis am Freitag, den 10. November, 18.00 Uhr, im Kleinen Vortragssaal des Ludwig-Erhard-Hauses, Fasanenstraße 85, Berlin. Schirmherr Klaus Wowereit übergibt den Preis.  Die Laudatio hält die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Dorothee Haffner von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

In ihrer Masterarbeit beleuchtet Anna Rosemann die Geschichte der ersten Agentur für Pressefotografie in Berlin „Zander & Labisch“: Sie zeichnet deren Entwicklung von der Gründung 1895 bis zu ihrer Zwangsauflösung 1939 – die Inhaber waren jüdischer Herkunft – nach und berücksichtigt dabei insbesondere fotografische und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die Firma porträtierte u. a. Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann, Bertolt Brecht, Max Schmeling und Rudolph Virchow. Die Master-Arbeit mit dem Titel „Zander & Labisch (1895-1939) – Eine Fotoagentur zwischen Moderneentwicklung und NS-Kulturpolitik“ wurde betreut von Prof. Dr. Kerstin Schoor, Inhaberin des Axel Springer-Stiftungslehrstuhls für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration.

Seit 2015 prämiert das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv alle zwei Jahre wissenschaftliche Arbeiten, die den Erkenntnis- und Wissensstand auf dem Gebiet der regionalen Wirtschaftsgeschichte Berlin-Brandenburgs vertieft.


Weitere Informationen:
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Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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