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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 199-2019

vom 24. Oktober 2019

Viadrina-Wochenvorschau:
Öffentliche Termine vom 4. November bis 9. November


Beerdigungskultur in der Sowjetunion – Osteuropakolloquium
Am Montag, dem 4. November, 18.15 Uhr, spricht Anna Sokolova (Moskau) im Rahmen des Osteuropakolloquiums über ihre Forschung zum Thema „Funeral Culture out of Scratch: Body Disposal Practices in the Soviet Union“.
Interessierte sind herzlich eingeladen in das Hauptgebäude der Europa-Universität, Große Scharrnstraße 59, Raum 217.
Mehr zum Kolloquium: www.kuwi.europa-uni.de/de/lehrstuhl/kg/KGMOE/aktuell/Osteuropakolloquium1/

Körper, Herrschaft und Emotionen – Kulturgeschichtliches Kolloquium
Am Dienstag, dem 5. November, 18.15 Uhr, stellt Monett Reißig von der Europa-Universität Viadrina im Rahmen des Kulturgeschichtlichen Kolloquiums ihr Promotionsprojekt „,Die Königin ist niemals schön gewesen.‘ Körper, Herrschaft und Emotionen in Selbstzeugnissen der Neuzeit“ vor.
Interessierte sind herzlich eingeladen ins Auditorium Maximum, Logenstraße 4, Raum 202.

„30 Jahre Umbruch in Ostdeutschland – Versuch einer Bilanz“ – Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordnetem
Die Professur für Europa-Studien lädt am Dienstag, dem 5. November, 18.30 Uhr, zur Podiumsdiskussion „30 Jahre Umbruch in Ostdeutschland – Versuch einer Bilanz“. Es diskutieren: der Bundestagsabgeordnete und frühere Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) Martin Patzelt, der ehemalige Viadrina-Professor und Wende-Experte Prof. Dr. Detlef Pollack von der Universität Münster sowie Viadrina-Politikwissenschaftler Prof. Dr. Timm Beichelt. Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal begrüßt die Gäste im Hauptgebäude der Universität, Große Scharrnstraße 59, Senatssaal, Raum 109.

Einladung zum Tanz – Uniball-Vorverkauf im Gräfin-Dönhoff-Gebäude
Am Dienstag, dem 5. und Mittwoch, dem 6. November, können sich Tanzfreundinnen und -freunde jeweils zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr Karten für den Uniball am Sonnabend, dem 16. November, sichern. Im Foyer des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes werden Ballkarten für 35 Euro verkauft, Studierende und Graduierte bezahlen 25 Euro. Es ist nur Barzahlung möglich.
Alle Informationen zum Ball: www.europa-uni.de/uniball

Internationalität zum Hören, Schmecken und Informieren – International Day rund ums Studium im Ausland
Am Mittwoch, dem 6. November, ab 10.00 Uhr, findet der International Day 2019 statt. Über 200 Gaststudierende stellen mit Musik, Präsentationen und Köstlichkeiten die kulturelle Vielfalt ihrer Heimatländer und Universitäten vor. Zudem gibt es an den Ständen der Austauschstudierenden Informationen aus erster Hand rund um das Studium und Leben im Ausland. Interessierte sind herzlich willkommen im Foyer des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes, Europaplatz 1.

Grenze als Ordnungsversuch – Vortrag von Prof. Dr. Claudia Weber
Am Mittwoch, dem 6. November, 18.00 Uhr, spricht die Viadrina-Historikerin Prof. Dr. Claudia Weber über „Die Grenze als Ordnungsversuch. Bevölkerungsverschiebungen und Migration am Beginn des Zweiten Weltkrieges“.
Interessierte sind herzlich eingeladen ins Logenhaus, Logenstraße 11, Raum 101/102. Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Vertriebene von 1939 … Deportationen von polnischen Bürgern aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten“.
Weitere Informationen: www.zip.europa-uni.de/de/4_veranstaltungen/veranstaltungen_2019/vertriebene_1939/

Über die Zukunft des Euro – Forum Bundesbank zu Gast im Audimax
Am Mittwoch, dem 6. November, 18.15 Uhr, referiert Dr. Albrecht Sommer, Leiter des Stabes Hauptverwaltung in Berlin und Brandenburg der Deutschen Bundesbank, zum Thema „20 Jahre Währungsunion: Welche Zukunft hat der Euro?“ Anlässlich der Einführung des Euros als Buchgeld vor 20 Jahren, wirft der Referent einen Blick zurück auf die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen zwei Jahrzehnte und erläutert, was die notwendigen Elemente einer Reform des Euro-Raumes sind. Interessierte sind herzlich eingeladen ins Auditorium Maximum, Logenstraße 4, Audimax.

Bundesverfassungsrichterin Prof. Dr. Christine Langenfeld spricht über „Europa und das Bundesverfassungsgericht“
Bundesverfassungsrichterin Prof. Dr. Christine Langenfeld ist am Donnerstag, dem 7. November, 14.00 Uhr, auf Einladung des Frankfurter Instituts für das Recht der Europäischen Union (fireu) an der Viadrina zu Gast. Ihr Vortrag „Europa und das Bundesverfassungsgericht” im Senatssaal des Hauptgebäudes, Große Scharrnstraße 59, Raum 109, ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen: www.europa-uni.de/fireu

 „Im Fluss der Zeit. Jüdisches Leben an der Oder“ – Ausstellungseröffnung zur jüdischen Geschichte
Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal eröffnet am Samstag, dem 9. November, um 15.00 Uhr die Wanderausstellung „Im Fluss der Zeit. Jüdisches Leben an der Oder“ im Foyer des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes, Europaplatz 1. Die Ausstellung zeigt Momente der jüdischen Geschichte beiderseits der Oder vom Mittelalter bis in die Gegenwart und lädt zur Neuentdeckung des deutsch-polnisch-jüdischen Kulturerbes dieser Region ein. Die Kuratorinnen Dr. Magdalena Gebala vom Kulturforum östliches Europa und Viadrina-Wissenschaftlerin Dr. Magdalena Abraham-Diefenbach geben einen Einblick in die Schau, die bis Donnerstag, den 12. Dezember, an der Viadrina zu sehen ist.

Die Reichspogromnacht im Spiegel kultureller Erinnerungen – Podiumsgespräch über Geschichtspolitik der DDR
Anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht vor 81 Jahren, tagt am Samstag, dem 9. November, das öffentliche Symposium „Überschriebenes Gedächtnis? – Die Reichspogromnacht im Spiegel kultureller Erinnerungen“ im Logensaal der Viadrina, Logenstraße 11. Nach einem Zeitzeugengespräch, das Viadrina-Historiker Dr. Christian Dietrich mit der Mitbegründerin des Jüdischen Kulturvereins Berlin, Dr. Irene Runge, führt, dreht sich die Diskussion um die Auseinandersetzung mit der Reichspogromnacht in der Literatur, der musikalischen Erinnerungskultur und der Geschichtspolitik der DDR. Auf dem Podium vertreten sind: Musikwissenschaftler Dr. Albrecht Dümling, Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Irmela von der Lühe, Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Peitsch und Historiker Alexander Walther vom Europäischen Kolleg Jena. Das Catori-Quartett des Brandenburgischen Staatsorchesters bereichert die Veranstaltung mit Stücken von drei Komponisten mit jüdischem Hintergrund – Hans Krása, Simon Laks und Felix Mendelssohn. Das Symposium findet mit Unterstützung des Förderkreises der Europa-Universität Viadrina statt. Der Eintritt ist frei.

 

AUSSTELLUNGEN

„Im Fluss der Zeit. Jüdisches Leben an der Oder“ – Schau mit umfangreichem Rahmenprogramm
Die deutsch-polnische Wanderausstellung widmet sich Momenten der jüdischen Geschichte beiderseits der Oder. Sie will zum Nachdenken und zum Gespräch zwischen den ehemaligen und heutigen Bewohnern der Region anregen und ist zugleich eine Einladung zur Neuentdeckung des deutsch-polnisch-jüdischen Kulturerbes dieser Landschaft. Die Ausstellung wird am Samstag, dem 9. November, 15.00 Uhr, eröffnet und ist anschließend bis Donnerstag, 12. Dezember, im Foyer des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes, Europaplatz 1, zu sehen. Sie wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm.
Mehr Informationen: www.europa-uni.de/ausstellungen

 „Mein Mäzen und mein Peiniger“ – Ausstellung über polnischen Dichter Zbigniew Herbert und Übersetzer Karl Dedecius
Dass Zbigniew Herbert dem deutschen Publikum als einer der bedeutendsten polnischen Dichter bekannt ist, ist auch seinem Übersetzer Karl Dedecius zu verdanken. Aus dessen Nachlass präsentiert das Karl Dedecius Archiv unter dem Titel „Mein Mäzen und mein Peiniger“ eine Ausstellung von Briefen des Dichters an seinen Übersetzer in der Bibliothek des Collegium Polonicum in Słubice.
Die Ausstellung kann bis Dienstag, den 31. März 2020, montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Anfragen für individuelle Führungen in polnischer oder deutscher Sprache richten Sie bitte an Dr. Agnieszka Brockmann: brockmann@europa-uni.de

Vertriebene von 1939 – Ausstellung in der Kirche St. Marien
Die Ausstellung „Vertriebene von 1939 … Deportationen von polnischen Bürgern aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten“ thematisiert auf großformatigen Collagen aus Fotos, Plakaten und Dokumenten, mit Wochenschau-Ausschnitten und Kommentaren von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen die Enteignung und Zwangsumsiedlung von etwa 1,5 Millionen Polinnen und Polen nach dem deutschen Überfall am 1. September 1939. Eröffnet wird die Schau am Dienstag, dem 29. November, 17.00 Uhr. Anschließend kann die Ausstellung täglich zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr in der Marienkirche, Oberkirchplatz 1, besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Polen abseits der Stereotype – Wanderausstellung „The Borderline Project“
Ungewohnte Perspektiven auf Polen bietet die Ausstellung „The Borderline Project”: Foto- und Bildtafeln geben Einblicke in die polnische Gesellschaft, die 16 junge Reporterinnen und Reporter sowie Fotografinnen und Fotografen in polnischen grenznahen Städten – darunter auch in Frankfurts Nachbarstadt Słubice – eingefangen haben. Die Ausstellung ist bis Freitag, den 6. Dezember, täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr im ersten und zweiten Obergeschoss des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes, Europaplatz 1, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Ergänzend zur englischsprachigen Ausstellung sind die vollständigen Reportagen in sechs Sprachen – unter anderem auf Deutsch, Englisch und Polnisch – im Internet nachzulesen: https://borderline.cafebabel.com/de


Weitere Informationen:
Europa-Universität Viadrina
Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)335 - 5534 4515
presse@europa-uni.de

www.europa-uni.de