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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 167-2019

vom 29. August 2019

Land Brandenburg fördert European New School an der Viadrina mit 4,16 Millionen Euro – Zusatzvereinbarung unterschrieben

Mit 4,16 Millionen Euro fördert das Land Brandenburg bis 2023 den Aufbau der European New School of Digital Studies (ENS) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch und Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal am Donnerstag, dem 29. August, in Potsdam. Demnach steigert sich die Fördersumme von 70.000 Euro in diesem Jahr bis auf 1,174 Millionen Euro im Jahr 2023.

Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal betonte die Bedeutung dieses Schrittes: „Mit dem Abschluss dieser Vereinbarung stehen der Europa-Universität Viadrina die notwendigen Finanzmittel für dieses Zukunftsprojekt zur Verfügung. Wir werden umgehend vier Professuren ausschreiben, die die European New School of Digital Studies in Forschung und Lehre profilieren werden.“

Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch begrüßte die Unterzeichnung: „Ich freue mich sehr, dass die Viadrina neben der Juristischen, der Kulturwissenschaftlichen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät nun ein weiteres wissenschaftliches Standbein aufbauen wird. Die European New School of Digital Studies setzt mit ihrem geplanten Schwerpunkt auf ein hochaktuelles Thema.“

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Polenkoordinator der Bundesregierung, kommentierte die Vereinbarung mit den Worten: „Dieser Schritt ist Ergebnis der vertieften und guten Zusammenarbeit der Universitäten von Poznań und Frankfurt (Oder). Ich freue mich über die damit einhergehende Stärkung der deutsch-polnischen Wissenschaftskooperation, die auf die Region ausstrahlen wird.“

Die ENS ist ein Kooperationsprojekt der Europa-Universität und der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań. Sie ist als Ort des innovativen Forschens und Lernens geplant, an dem Lehrende und Studierende soziale, politische und ethische Konsequenzen der Digitalisierung analysieren und sich den Herausforderungen und Chancen der europäischen digitalen Gesellschaft zuwenden.

Vier Professuren werden inhaltlich die Bereiche „Informationsmanagement und digitale Transformation“, „Recht und Ethik der digitalen Gesellschaft“, „Techniksoziologie“ sowie „Politische Theorie und digitale Demokratie“ abdecken. Die Lehre soll im Wintersemester 2020/21 mit dem Studiengang „Master of Digital Entrepreneurship“ starten.

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