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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 162-2019

vom 15. August 2019

Vortrag, Diskussion, Ausstellung – Sommerschule über (post)sozialistische Stadtentwicklung lädt zu öffentlichen Veranstaltungen

Ein Vortrag über die Wandelbarkeit sozialistischer Städte, eine Podiumsdiskussion über die Rolle der Viadrina für die Stadt Frankfurt (Oder) und eine interaktive Ausstellung mit Ergebnissen von urbanen Erkundungen bilden das öffentliche Rahmenprogramm der diesjährigen Sommerschule Viadrinicum an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Interessierte Gäste aus der Doppelstadt sind herzlich willkommen zu den folgenden drei Veranstaltungen:

Den Eröffnungsvortrag am Montag, dem 19. August, 18.15 Uhr, hält Dr. Sofia Dyak, Leiterin des Center for Urban History of East Central Europe im ukrainischen L’viv. Die gefragte Expertin für Stadtentwicklung geht in ihrem Vortrag mit dem Titel „Multiple Transitions: (Re)Assembling Cities from and out of Socialism“ vor allem auf die dynamischen Wandlungsprozesse von L’viv und Wrocław ein. Es moderiert Viadrina-Absolvent Dr. Felix Ackermann vom Deutschen Historischen Institut in Warschau. Interessierte sind herzlich willkommen zu dem englischsprachigen Vortrag im Senatssaal, Raum 109, Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59.

Wie Hochschulen und Museen Stadtentwicklung beeinflussen können und welche gegenseitigen Erwartungen bestehen, besprechen die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion „UniverCity. Knowledge Production about/in the Local Context“ am Dienstag, dem 27. August, 18.15 Uhr. Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke, Viadrina-Präsidentin Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Kuratorin Dr. Daria Bocharnikova vom Bozar-Centre for Fine Arts in Brüssel und Museumsdirektorin Dr. Ulrike Kremeier vom Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst sprechen u. a. über die Rolle wissensproduzierender Einrichtungen als Mittler zwischen der lokalen und der transnationalen Ebene. Das Gespräch in englischer Sprache wird moderiert von Kirill Repin (Viadrina) im Senatssaal, Raum 109, Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59.

Den Abschluss der Sommerschule bildet eine interaktive Ausstellung am Samstag, dem 31. August, 11.00 Uhr, im Packhof des Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst (BLMK), Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11. In Kooperation mit dem BLMK präsentieren die Teilnehmenden die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen, filmischen und künstlerischen Workshops, in denen sie zuvor Frankfurt und Słubice erkundet haben. Sie widmen die bestehende Ausstellung „Protest!“ Stück für Stück zu einer neuen Präsentation um, die einmalig am 31. August zu sehen sein wird.

Hintergrund
32 internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Kulturschaffende sind von Montag, dem 19. August, bis Sonntag, den 1. September, zur diesjährigen Sommerschule Viadrinicum an der Europa-Universität zu Gast. Die Teilnehmenden kommen aus 14 Ländern; sie wurden aus mehr als 200 Bewerbungen ausgewählt. Neben osteuropäischen Gästen reisen auch Teilnehmende aus Ägypten, Italien und den USA an. Thema der Sommerschule mit dem Titel „Transsectoral UrbanLab. Participatory Urbanism Beyond Metropoleis“ ist postsozialistische Stadtentwicklung jenseits der Metropolen. Sozialistische Überbleibsel im Stadtbild und Schrumpfungsprozesse spielen ebenso eine Rolle wie Möglichkeiten, die Zivilgesellschaft an der Stadtentwicklung von unten zu beteiligen.


Weitere Informationen:
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