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Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Medieninformation Nr. 138-2019

vom 19. Juni 2019

Landeslehrpreis geht an die Europa-Universität Viadrina – Sozialwissenschaftlerin Dr. Susann Worschech ausgezeichnet


Dr. Susann Worschech, Sozialwissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), wird am Dienstag, dem 25. Juni, mit dem Landeslehrpreis für hervorragende Lehrtätigkeit ausgezeichnet. Es ist der dritte Landeslehrpreis für die Europa-Universität. Die Auszeichnung wird von der Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, Martina Münch, im Rahmen einer Festveranstaltung in Potsdam verliehen.

Medienvertreterinnen und -vertreter, die an der Festveranstaltung am Dienstag, dem 25. Juni, um 15.00 Uhr im Potsdam Museum, Am Alten Markt 9, teilnehmen wollen, können sich unter: landeslehrpreis@mwfk.brandenburg.de anmelden.

Die Viadrina-Wissenschaftlerin erhält den mit 5.000 Euro dotierten Lehrpreis für ihr empirisches Forschungsseminar „Partizipation und Stadtentwicklung in Grenzregionen“, welches sie in diesem Sommersemester an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Viadrina anbietet.

Prof. Dr. Eva Kocher, Viadrina-Vizepräsidentin für Lehre, sagt anlässlich der Auszeichnung: „Wissenschaftliches Arbeiten ist in höchstem Maße praxis- und berufsrelevant, das zeigt die ausgezeichnete Lehrveranstaltung. Wir freuen uns darüber, dass innovative und nachhaltige Lehre an der Europa-Universität mit diesem Preis anerkannt wird.“

Die Preisträgerin Dr. Susann Worschech sagte zur Auszeichnung: „In meinen Lehrveranstaltungen und ganz besonders in dem ausgezeichneten Projektseminar ist es mir ein wichtiges Anliegen, den Studierenden das richtige Rüstzeug für eigene kritische Forschung mitzugeben, und sie dabei für empirisches Arbeiten zu begeistern. Dahinter steckt viel eigene Begeisterung für Forschung und Lehre – und sehr viel Arbeit und Reflexion. Dieser Aufwand spiegelt sich oft noch nicht in Arbeitsverträgen wider, insbesondere beim wissenschaftlichen Mittelbau, und findet in Berufungsverfahren viel zu wenig Berücksichtigung. Ich hoffe, dass sich das auch durch Initiativen wie den Lehrpreis ändern wird.“

Seit 2012 forscht und lehrt Dr. Susann Worschech an der Europa-Universität. Für ihre Dissertation wurde sie mit dem Klaus-Mehnert-Preis 2016 der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. ausgezeichnet. Ihre Forschungsarbeit konzentriert sich auf Transformationsprozesse in postsozialistischen Gesellschaften. Im laufenden Sommersemester leitet sie außerdem das Seminar „Oder Florida: Die unabgeschlossene Transformation in Ostdeutschland“ gemeinsam mit dem Journalisten und Autor Christian Bangel.

Der Landeslehrpreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur wird in diesem Jahr unter dem Thema „Nachhaltiges Lernen – kompetenzorientiertes Prüfen“ für insgesamt drei Lehrprojekte vergeben. Vorschläge konnten Studierende oder Lehrende selbst einreichen. Die Entscheidung zur Vergabe hat eine Jury mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten getroffen, darunter die Preisträgerin und die Preisträger des Vorjahres, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen und des Wissenschaftsministeriums.

Die Europa-Universität wird bereits zum dritten Mal mit dem Landeslehrpreis ausgezeichnet. 2018 wurde das Zentrums für Schlüsselkompetenzen und Forschendes Lernen für sein Seminar „Wissen schaffen im Team – Kollaborieren, Organisieren, Führen“ geehrt. Im Jahr 2016 nahmen Dr. Katrin Girgensohn und Dorothea Horst den Landeslehrpreis für ihr Seminar „Auf dem Weg zum perfekten Text. Ein interdisziplinäres Forschungsseminar“ entgegen.


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