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Familienbüro der Viadrina

Mutterschutz

Das Mutterschutzgesetz gilt grundsätzlich für alle Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen unabhängig von Familienstand oder Nationalität. Seit Januar 2018 gilt das Mutterschutzgesetz auch für Studentinnen.

Anders als Beschäftigte können Studentinnen auf die Inanspruchnahme der Schutzfristen (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt) verzichten. Das heisst, sie dürfen auch während dieser Schutzfristen z.B. Prüfungen ablegen, wenn dies ausdrücklich (schriftlich) gegenüber der Universität erklärt wird. Diese Erklärung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

§ 21 Abs.1 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes besagt zudem, dass Prüfungsordnungen die Inanspruchnahme des Mutterschutzgesetzes und der Fristen des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes berücksichtigen müssen. Dementsprechend gibt es bereits in fast allen Prüfungsordnungen der Viadrina einen Nachteilsausgleich, nach dem Studentinnen durch die Inanspruchnahme der Mutterschutzzeit keine Nachteile entstehen dürfen.

Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich bitte an die Familienbeauftragten.

Weitere Informationen zu Mutterschutz und Beschäftigung