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Vollmachten

Vorsorgevollmacht
Betreuungsverfügung
Patientenverfügung

Informationen des Justizministeriums finden Sie hier.
Eine informative Broschüre des Brandenburger Justizministerums mit Musterformularen zum herunterladen finden Sie hier.

Vorsorgevollmacht

Mit dieser Vollmacht erklärt eine Person zu Zeiten voller Geschäftsfähigkeit, was im Fall von Geschäftsunfähigkeit geschehen soll. Die Vollmacht wird erst dann wirksam, wenn ein Arzt erklärt, dass die Person keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann. Eine Vorsorgevollmacht ermächtigt eine oder mehrere Vertrauenspersonen, als VertreterIn in vermögensrechtlichen und persönlichen Angelegenheiten handeln zu können. Ohne eine solche Vollmacht bestellt das Vormundschaftsgericht im Fall der Geschäftsunfähigkeit einen Betreuer.

Die Vollmacht sollte schriftlich formuliert sein, ist jedoch nicht an eine bestimmte Form gebunden. Sie ist zeitlich unbefristet wirksam, sollte jedoch von Zeit zu Zeit überprüft und mit einer erneuten Unterzeichnung aktualisiert werden.

Weitere Informationen zum Thema sowie Vorlagen für Vollmachten und Verfügungen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz.

Betreuungsverfügung

Eine Betreuungsverfügung bestimmt, wer im Fall einer notwendigen Betreuung durch das Vormundschaftsgericht zum Betreuer bestellt werden soll. Durch eine Betreuungsverfügung kann nicht grundsätzlich verhindert werden, dass sich das Gericht einschaltet, jedoch kann auf diese Weise Einfluss auf die anzuordnende Betreuung genommen werden. Die Verfügung kann auch konkrete Anweisungen und Wünsche enthalten, etwa die die Lebensgestaltung im Fall einer Betreuung aussehen soll.

Die Betreuungsverfügung sollte schriftlich formuliert sein, ist jedoch nicht an eine bestimmte Form gebunden. Sie ist zeitlich unbefristet wirksam, sollte jedoch von Zeit zu Zeit überprüft und mit einer erneuten Unterzeichnung aktualisiert werden.

Weitere Informationen zum Thema sowie Vorlagen für Vollmachten und Verfügungen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz.

Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist die vorsorgliche Verfügung für die medizinische Versorgung. Darin ist festgelegt, wie Ärzte ihre Behandlung durchführen sollen, wenn der/die Unterzeichner/In entscheidungsunfähig sein sollte. Eine sinnvolle Ergänzung der Patientenverfügung ist die Vorsorgevollmacht, die eine/n Bevollmächtigte/n in die Lage versetzt, den Willen gegenüber Ärzten durchzusetzen.

Die Patientenverfügung sollte schriftlich formuliert sein, ist jedoch nicht an eine bestimmte Form gebunden. Sie ist zeitlich unbefristet wirksam, sollte jedoch von Zeit zu Zeit überprüft und mit einer erneuten Unterzeichnung aktualisiert werden.

Weitere Informationen zum Thema sowie Vorlagen für Vollmachten und Verfügungen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz.