Banner Viadrina

Erasmus+ (KA107) für Lehraufenthalte in der Ukraine & Georgien

Das Erasmus+ Programm KA107 ermöglicht die Erweiterung der bisherigen Studierenden- und Personalmobilitäten auf Länder, die außerhalb der EU liegen (sogenannte Partnerländer). Der Ausbau der regulären Erasmus+ Mobilität auf diese Länder dient der Vertiefung der akademischen Kooperation zwischen der Viadrina und ihrer Partneruniversitäten in der Ukraine und Georgien.

Voraussetzungen

Wer kann gefördert werden?
Im Rahmen des KA107 Mobilitätsprograms können die nachfolgenden Personengruppen gefördert werden:
  • Dozent/-innen, die in einem vertraglichen Verhältnis zur Viadrina stehen
  • Dozenten/-innen der Viadrina ohne Dotierung
  • Lehrbeauftragte mit Werkverträgen an der Viadrina
  • emeritierte Professor/-innen und pensionierte Lehrende der Viadrina
  • wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen der Viadrina

Voraussetzungen Aufenthaltsort
Der Aufenthalt muss in einem Programmland stattfinden, das nicht Hauptwohnsitzland der zu fördernden Person ist. Zu Lehrzwecken darf Hochschulpersonal nur an Hochschulen entsendet und gefördert werden, die über eine gültige Erasmus Charta für Hochschulbildung (ECHE) verfügen. Bitte überprüfen Sie zudem, ob an der Universität, an der Sie den Aufenthalt planen, ein Vertrag mit Ihrer Fakultät besteht.

Aufenthaltsdauer & Lehrtätigkeit
Die Dauer der Lehraufenthalte liegt zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten). Das Unterrichtspensum liegt bei mindestens 8 Stunden pro Woche (Lehrverpflichtung). Dauert die Mobilitätsmaßnahme länger als eine Woche, wird die Mindeststundenanzahl je zusätzlichem Tag wie folgt berechnet: 8 Stunden geteilt durch 5 Tage multipliziert mit der Anzahl der zusätzlichen Tage.







Bewerbung & Vorbereitung

Viadrina
Mindestens 30 Tage vor dem geplanten Auslandsaufenthalt, gilt es den Antrag auf Mobilitätszuschuss zu stellen. Hierzu muss das Mobility Agreement for Teaching ausgefüllt werden.  Aus diesem muss hervorgehen, dass an den zu fördernden Tagen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Mobilitätsmaßnahme stattfinden werden.  Um den Mobilitätszuschuss auszahlen zu können, benötigen wir selbstverständlich die Kontoinformationen der/des Antragstellenden. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Wird dem Antrag stattgegeben, erfolgt die Erstellung eines Grant Agreements, das vor Antritt des Auslandsaufenthaltes vom Antragsstellenden unterzeichnet werden muss.

Gasthochschule
Vor der Abreise sollten Sie Rücksprache mit dem/-r Verantwortliche/-n der Gasthochschule bezüglich Ihrer Lehrveranstaltung halten um ggf. Fragen in Hinblick auf Inhalte, Leistungsnachweise oder Unterrichtsform zu klären. Oft empfiehlt es sich auch Kontakt mit dem International Office der Gasthochschule aufzunehmen, um beispielsweise Ihre Unterbringung während des Auslandsaufenthaltes zu besprechen.






Aufenthalt und Rückkehr

Während des Auslandsaufenthaltes
Auf Grundlage des Grant Agreements erfolgt eine Auszahlung von bis zu 70% des zugewiesenen Mobilitätszuschusses. Der Auslandsaufenthalt inkl. der Abgeleisteten Lehrstunden muss vor Ort von der Gastuniversität bestätigt werden. Dazu muss das Confirmation of Stay von der Gastuniversität ausgefüllt und unterschrieben werden.

Nach der Rückkehr
Nach Ihrer Rückkehr haben Sie 30 Tage Zeit, den von der EU geforderten Bericht (online participant report) auszufüllen. Der Link wird Ihnen von der Datenbank der EU automatisch zugesendet. Erst nach Eingang des Berichts sowie der Prüfung aller erforderlichen Unterlagen erhalten Sie die 2. Rate Ihres Zuschusses.
Sollten Sie den Bericht nicht binnen 30 Tage erstellen, behält die EU sich vor, den bereits an Sie ausgezahlten Betrag zurück zu fordern.






Finanzierung

Finanzierungs-/ Mobilitätsbeihilfe Lehraufenthalte
Während Ihrer Lehrtätigkeit in der Ukraine oder in Georgien, wird ein Zuschuss ausgezahlt, um zusätzlich anfallende Kosten während des Auslandsaufenthaltes zu decken. Für Dozent/-innen mit Behinderung können hierbei Sondermittel beantragt werden. Wochenenden und Ferien können nur bezuschusst werden, wenn nachweislich an diesen Tagen gearbeitet oder gereist wurde (z.B. durch Bestätigung der Gasthochschule).Ob eine Mobilitätsbeihilfe gewährt werden kann ist abhängig vom zur Verfügung stehenden Budget und der Anzahl der Antragsstellenden. Da Reisende, die über ein Drittmittelprojekt finanziert werden, nicht besser gestellt sein sollten, als Reisende, die aus Haushaltsmitteln finanziert werden, orientieren wir uns außerdem an Ihren reellen Reisekosten (Übernachtungs-, sowie An- und Abreisekosten), die den Vorgaben des Bundesreisekostengesetzes entsprechen müssen. Zur Berechnung Ihrer Fördersätze behalten wir uns daher vor, Zero Grant Tage (Tage ohne EU Pauschale) zu vergeben. Entstehende Überschüsse, müssen steuerlich geltend gemacht werden.

Höhe der Moblitätsbeihilfe
Bei Gewährung einer Mobilitätsbeihilfe richtet sich die Höhe des Zuschusses nach folgenden festgelegten Fördersätzen:

Betrag bis einschließlich 14. Fördertag des Aufenthaltes

160,- Euro / Tag

Betrag ab den 15. Fördertag des Auslandsaufenthalts

112,- Euro / Tag


Zu diesen Tagessätzen kommt eine Reisekostenpauschale in Abhängigkeit von der realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort des Auslandsaufenthaltes, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

100 km – 499 km 180 EUR
500 km – 1.999 km 275 EUR
2.000 km – 2.999 km 360 EUR
3.000 km – 3.999 km 530 EUR                   
4.000 km – 7.999 km 820 EUR
ab 8.000 km 1.100 EUR