Banner Viadrina

Alumnus: Julius Hassemer

Hassemer2
Julius Hassemer, Master Interkulturelle Kommunikation
"Nach einem Bachelor im Fach Informations- und Kommunikations-Management an der OTA-Hochschule am Ernst-Reuter-Platz Berlin habe ich an der Viadrina im Jahre 2006 meinen Master in dem Fach „Interkulturelle Kommunikation“ abgeschlossen. Zu Studienzeiten hatte ich schon das Glück, Kurse bei Prof. Cornelia Müller besuchen zu dürfen. Dort wurde ich an meinen jetzigen Beruf herangeführt: Gestenforschung. Nicht nur das interessante Fachgebiet selbst, sondern auch der Erfolg beim Einwerben von Drittmittelprojekten und bei der Pflege einer kleinen Bewegung von jungen Wissenschaftlern hatte mich an Prof. Müller begeistert. Ich fing also an, als HiWi in einem ihrer Projekte zu arbeiten und nach ein paar Hausarbeiten, Konferenzen und Gesprächen mit Kollegen beschloss ich, mich für einen Doktor zu bewerben. Mit Hilfe der sogenannten Exzellenzgelder war an der RWTH Aachen gerade in diesem Jahr ein Projekt ins Leben gerufen worden, das internationale Wissenschaftler der Disziplinen Linguistik, Semiotik, Psychologie und Human-Computer-Interaction für die Untersuchung von Gesten unter einem Dach verbindet: Natural Media. Soweit zu einem Teil meines Lebens.

 

In meinem zweiten Leben bin ich Sänger und Moderator des TRIO OHRENSCHMALZ. Zu einem klassischen Gesangsstudium hatte es („zum Glück“ denke ich jetzt) nicht gereicht, aber das seit 2003 unerlässlich strebende Ensemble (Gesang, Violine, Piano) im Stil der „Goldenen Zwanziger“ hatte anscheinend einen längeren Atem als viele geglaubt hätten. Mittlerweile in der Szene in Berlin verankert, spielen wir deutschlandweit Konzerte und Engagements – und manchmal verschlägt es uns auch nach Israel, Mazedonien oder Italien; aber das ist eher die Ausnahme. Erfreulicherweise zählt auch die Viadrina schon zu unseren Kunden. Wir spielten in diesem Jahr einmal zur internationalen Gestenkonferenz und dann wieder auf dem Uniball - bei welcher Gelegenheit der Rektor Dr. Gunter Pleuger höchstpersönlich sich als begeisterter Fan entpuppte."