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Promotion: Helene Gerhardt

Gerhardt ©Helene Gerhardt

Helene Gerhardt: Möglichkeiten und Grenzen einer strategischen Vergabe öffentlicher Aufträge

Inwieweit können öffentliche Auftraggeber beim Einkauf von Waren, Bau- oder Dienstleistungen über reine Preis- oder Kostenerwägungen hinausgehende Kriterien heranziehen und das Vergabewesen insofern zur Durchsetzung von im Allgemeinwohl liegenden bzw. an Nachhaltigkeitsaspekten orientierten Interessen fruchtbar machen? Die Dissertation von Helene Gerhardt beleuchtet sowohl Potential als auch Grenzen und Umsetzungshürden einer solchen strategischen Lenkung der öffentlichen Beschaffung aus rechtlicher und praktischer Sicht. Ausgehend von einer chronologischen Betrachtung der bisherigen, maßgeblich durch die Rechtsprechung des EuGH vorangetriebenen Rechtsentwicklung untersucht Helene Gerhardt eingehend den geltenden deutschen und europäischen Vergaberechtsrahmen sowie völker-, unions- und verfassungsrechtliche Schranken und Gestaltungsspielräume. Die Arbeit wird voraussichtlich im Dezember im Nomos Verlag erscheinen.