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Drittmittelforschungsprojekt: Jan-Hendrik Passoth

JHP ©Sebastian Pape

Jan-Hendrik Passoth: „DataSkop“

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Volumen: 241.897,88 €

Im Projekt DataSkop entsteht eine Plattform für Datenspenden, um mit deren Hilfe algorithmische Entscheidungssysteme großer Online-Plattformen wie Youtube oder Telegram zu untersuchen. Dazu bietet Dataskop Grundfunktionalitäten zur datenschutzkonformen Spende von Nutzungsdaten an, also auch Werkzeuge zur transparenten Darstellung und Visualisierung des Forschungsprozesses und zur eigenständigen Erkundung, was an den Daten eigentlich interessant, erkenntnisreich und wertvoll ist.

Das Verbundprojekt unter der Leitung der Nichtregierungsorganisation AlgorithmWatch bringt dazu Akteure der Zivilgesellschaft, Designer*innen, Medienpädagog*innen und Techniksoziolog*innen zusammen. An der European New School of Digital Studies an der Viadrina führt der Arbeitsbereich von Prof. Dr. Jan-Hendrik Passoth im Rahmen des Projekts Pilotprojekte auf der Plattform durch und kooperiert dazu mit der Software-Entwicklung und Medienarbeit bei Algorithmwatch, dem Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam, der Medienpädagogik an der Universität Paderborn und dem Verein Mediale Pfade. Das Projekt wird für drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm Mensch-Technik-Interaktion für digitale Souveränität gefördert.