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Drittmittelforschungsprojekt: Eva Kocher / Isabelle Hensel

b7k+PHOTOGRAPHY_kocher ©Eva Kocher

Foto Hensel ©Isabelle Hensel

Eva Kocher / Isabell Hensel: „Recht-Geschlecht-Kollektivität: Das umkämpfte Allgemeine und das neue Gemeinsame." 
Fortsetzung der DFG-Forschungsgruppe (FOR 2265) und des arbeitsrechtlichen Teilprojektes.

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Volumen: 557.503 € (inkl. Projektpauschale)

Unter dem Titel „Grenzen überwinden. Rechtliche Kategorisierungen von Geschlecht, ‚Race‘ und Klasse in transnationalen Arbeitskonflikten“ untersucht das Viadrina-Teilprojekt kollektives Handeln von NGOs oder Gewerkschaften in zwei hoch aktuellen Bereichen: entlang transnationaler Wertschöpfungsketten und bei Arbeitsmigrant*innen in Deutschland. Hier fehlen typische arbeitsrechtlich relevante insbesondere gewerkschaftliche Repräsentations­strukturen, und das kollektive Handeln wird in besonderer Weise mit individualrechtlich wirkenden Menschenrechten verknüpft.
 
Es handelt sich um ein Teilprojekt der interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe „Recht – Geschlecht – Kollektivität“, an der Forschungsteams der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie der Universität Potsdam aus den verschiedensten Disziplinen wie Europäische Ethnologie, Rechtswissenschaft, Soziologie und Geschichtswissenschaft beteiligt sind. In ihrer zweiten Förderphase fragt die Forschungsgruppe nach der Rolle von Kollektiven in gesellschaftlichen Verhandlungen von Gemeinschaft, Gemeinwohl und Solidarität.
 
Eine internationale online-Konferenz im Juni markiert den Übergang von der ersten in die zweite Förderphase: „Manufacturing Collectivity. Exploring the Nexus of Gender, Collectivities, and Law”, 2.-4.Juni 2021, 12.00 – 16.00 Uhr CET (https://event.recht-geschlecht-kollektivitaet.de/).