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Drittmittelforschungsprojekt: Konstanze Jungbluth / Nicole Richter

Jungbluth_Konstanze_13hoch ©Konstanze Jungbluth

Richter_Nicole_Portraet MG_5338_Copyright ©Nicole Richter

Konstanze Jungbluth / Nicole Richter: „Linking Borderlands: Dynamiken grenzregionaler Peripherien“.
Teilprojekt „Communicative Borderlands“ im Verbundvorhaben der Universität des Saarlandes (Lead-Partner), der Technischen Universität Kaiserslautern, der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Volumen: 385.994,76 € (inkl. Projektpauschale)

Der Verbund untersucht europäische Grenzregionen als Kontaktzonen und Übergangsbereiche an nationalstaatlichen Rändern. So werden Entwicklungspfade und Umbrüche in sog. Borderlands beleuchtet. Den gemeinsamen Zugang bilden die Border Studies, die eine interdisziplinäre Bearbeitung grenzregionaler Fragen ermöglichen. Gemeinsam werden die Grenzräume Großregion Saar-LorLux und Brandenburg/Lebus analysiert, die einen unterschiedlich hohen Verflechtungsgrad aufweisen und deren Teilgebiete zu verschiedenen Zeiten in die EU aufgenommen wurden. Fünf Schwerpunkte sind: a) PolicyTransfer und -Lernen, b) soziale Praxis und Sprache auf dem Gebiet der Berufsausbildung, c) kulturelle Aushandlungsprozesse im Film, d) Planungskulturen und e) Energietransitionen. Angestrebt wird eine Verstetigung der Grenzraumforschung. Über das forschungsbezogene Linking von Borderlands hinaus verfolgt das Vorhaben das zentrale Ziel, eine Kooperation zwischen dem UniGRCenter for Border Studies und dem Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION zu etablieren und so zur Verstetigung der Grenzraumforschung im Verbund beizutragen.
 
Das Teilprojekt „Communicative Borderlands“ setzt sich mit Sprachenlernen im grenzüberschreitenden Ausbildungskontext auseinander. Dabei werden sowohl das (staatliche) Agieren auf unterschiedlichen institutionellen Ebenen zugunsten grenzübergreifender Berufsbildungsangebote - auch hinsichtlich der sie bestimmenden regionalen grenzüberschreitenden Wirtschafts- und Sozialpolitik - ausgeleuchtet, als auch die konkrete soziale Praxis plurilingualer mündlicher und virtueller Gesprächssituationen der Auszubildenden und jungen Erwachsenen aus Polen und Deutschland auch mit Blick auf ihre kulturellen Aushandlungsprozesse untersucht.