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Drittmittelforschungsprojekt: Ines Härtel / Robert Frau

Haertel ©Die Hoffotografen GmbH

Frau ©Robert Frau

Ines Härtel, Robert Frau: Verbundprojekt: Optimierung der Risiko- und Krisenkommunikation von Regierungen, Behörden und Organisationen der Gesundheitssicherung (MIRKKOMM) - Teilvorhaben: Analyse und Entwicklung des Rechtsrahmens multimodaler Risiko- und Krisenkommunikation.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Volumen: 231.150,00 € (zzgl. Projektpauschale)

Der Schwerpunkt des Forschungsvorhabens besteht darin, "multimodale" Informationsangebote wie Dashboards, Broschüren und neuartige Videoformate auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen. Dabei wird sowohl die Perspektive der "Sender" wie Behörden und Medien als auch die der "Empfänger" wie der Verbraucherinnen und Verbraucher betrachtet. Das an der Viadrina beheimatete Teilvorhaben untersucht aus juristischer Sicht zwei große Ziele. Zunächst soll anhand der tatsächlichen Kommunikation und ihrer Herausforderungen der Rechtsrahmen für staatliche Krisenkommunikation identifiziert werden. Dem schließt sich der zweite Schritt an, ein zentrales Rechtsdesign für die Kommunikation von staatlichen Institutionen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Verhältnis zueinander und gegenüber Medien und Öffentlichkeit sowie der Kooperation mit den Betreibern sozialer Medien zu entwickeln. Das Teilvorhaben unterstützt damit sowohl die instrumentelle als auch die symbolisch-relationale Betrachtungsweise, denn zum einen soll aus juristischer Perspektive die Auswahl und Struktur von Krisenplänen, Darstellungsformen, Mediengenres, Social-Media-Profilen oder Pressemitteilungen betrachtet werden, zum anderen soll ebenso rechtlich die Gestaltung von Botschaften hinsichtlich spezifischer Zielgruppen, im Hinblick auf Vertrauen, Verständlichkeit, Eindeutigkeit und Effizienz analysiert werden.