Adam Czernenko




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Henryk Bereska ist ein noch immer unterschätzter ostdeutscher Übersetzer und Dichter, kritischer Denker und Schöpfer der Grundlagen der intellektuellen Debatte über polnische Literatur in Deutschland. Trotz seines umfangreichen Schaffens, das u. a. mit dem Transatlantyk-Preis des Polnischen Buchinstituts geehrt wurde, bleibt sein translatorisches wie auch literarisches Werk weiterhin wenig bekannt und wurde bislang auch noch nicht systematisch erforscht.
In das Jahr 2025 fällt der 20. Todestag des Übersetzers und Dichters, ein Jahr später jährt sich sein Geburtstag zum hundertsten Mal: ein passender Anlass, sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz und anderer wissenschaftlicher und kultureller Aktivitäten mit seinem weitgefassten Schaffen auseinanderzusetzen, die Aktualität seines Wirkens als „stiller Vermittler im Dialog zwischen Ost- und Westeuropa“, seine Rolle im deutsch-polnischen Wissensaustausch sowie seine Bedeutung für die aktuelle wissenschaftliche Forschung zu erörtern.
15.–17.10.2025 Wissenschaftliche Tagung „Henryk Bereska – ein Mann im Dazwischen“
15.10.2025 Literarisch-musikalischer Abend „Henryk Bereska – Spuren, Stimmen, Erinnerungen“
15.10.2025 Preisverleihung im Übersetzungswettbewerb „Denkerisch, knapp, präzise – Bereskas Aphorismen übersetzen“