Die Viadrina - eine multikulturelle Versuchung
Was das Lehren und Lernen an der Europa-Universität zu etwas Besonderem macht, sind die überschaubare Größe, die internationale Qualität des Lehrens und Lernens und die Begegnung zwischen den Disziplinen.
Eine Universität, die auch in den nächsten Jahren auf nicht viel mehr als fünftausend Studierende anwachsen wird, ist im deutschen Maßstab klein und übersichtlich. Hier sind die Vorlesungen keine Massenveranstaltungen, bei denen man den Professor allenfalls mit Hilfe eines Fernrohrs erkennen kann, und die Seminare sind überschaubare Gruppen, in denen noch debattiert und gemeinsam an wichtigen Themen gearbeitet werden kann.
Der Umgang mit den Professoren ist unkompliziert und offen, die Universitätsbibliothek hat genügend Arbeitsplätze, Lehrbücher und Internet-Anschluss(WLAN), und die Versorgung mit Wohnheimplätzen durch das Studentenwerk in Frankfurt (Oder) ist quantitativ und qualitativ eine der besten in der Bundesrepublik. Zudem hat man die Möglichkeit, in der polnischen Nachbarstadt Slubice zu wohnen.
Es gibt nicht viele Universitäten, die den Anspruch der Internationalität von Forschung und Lehre so ernst nehmen wie die Viadrina.
Neben den deutschen Studierenden kommen die meisten aus dem benachbarten Polen und aus anderen Ländern Ost-, Mittel- und Westeuropas, und zwar nicht als Gäste für ein oder zwei Semester, sondern für ein ganzes Studium. Mit über 23% Prozent ausländischen Studierenden hat die Viadrina den höchsten Ausländeranteil in der deutschen Hochschullandschaft. Das prägt das Leben und Lernen an der Europa-Universität.
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