Fakultätsübergreifendes Kursprogramm
Das Kursprogramm des Viadrina Center for Graduate Studies richtet sich an DoktorandInnen und Postdocs aller Fakultäten. Das Angebotsspektrum umfasst Arbeits- und Organisationstechniken für die Qualifikationsphase der Promotion sowie Soft Skills für die erfolgreiche wissenschaftliche Praxis. Die unterrichteten Organisationsmodelle und Arbeitstechniken lassen sich auf verschiedensten weiteren Gebieten einsetzen – Schlüsselqualifikationen im besten und eigentlichen Sinne!
Schwerpunkt Lehre: Ein umfangreiches und vielfältiges Seminarangebot für alle Lehrenden bieten wir über das Netzwerk Studienqualität Brandenburg (sqb) an. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm sowie weitere Informationen, etwa zum Zertifikatsprogramm Hochschullehre, finden Sie auf den Seiten der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik an der Viadrina.
Kursprogramm Schlüsselqualifikationen Wintersemester 2011/2012
Programm-Flyer hier als PDF downloaden!
Nähere Informationen zur Schreibberatung finden Sie im Schreibzentrum. |
Schreibberatung für deutsche und ausländische Promovierende
Anders als noch im Studium müssen Promovierende ihren Schreibanlass selbst herstellen, ein innovatives Forschungsprojekt formulieren, durchführen und die Ergebnisse in schriftlicher Form präsentieren. Die Schreibberatung bietet Textfeedback zur Bewältigung dieser umfangreichen Schreibaufgabe, unterstützt die Professionalisierung des Forschungsprozesses, begleitet die Sozialisation der Promovierenden als Nachwuchswissenschaftler/-innen und fördert die Kommunikation der Promovierenden mit der wissenschaftlichen Öffentlichkeit. Methoden: Individuelle Gespräche, Regelmäßige Workshops. Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat (Nov. 2011 am 08. und 29.11.!), jeweils 10-13 Uhr, Ort: Schreibzentrum (AB 115), Anmeldung per E-Mail an liebscher[at]europa-uni.de |
Paul Golla | pixelio.de |
Einführung in die Fördermittelrecherche für Promovierende
Diese Veranstaltung verschafft Promovierenden Einblick in die Stipendiensuche. Dabei werden verschiedene elektronische Suchmaschinen wie ELFI, DAAD-Stipendiendatenbanken, der Stipendienlotse des BMBF, die Zeit-Stipendiendatenbank, e-Fellows und mystipendium.de vorgestellt. Die Suchmaschinen haben jeweils unterschiedliche Schwerpunkte: Die einen unterscheiden nach deutschen und ausländischen Promovierenden, andere fächern ihr Angebot je nach Förderungsinstanz auf (öffentliche Hand, Stiftung, soziale Einrichtung etc.). Der Workshop wird an zwei Terminen angeboten: Donnerstag, 27. Oktober 2011, 15-18 Uhr; Donnerstag, 26. Januar 2012, 15-18 Uhr, Ort: Jeweils AM 02. Keine Anmeldung erforderlich |
Harald Wanetschka | pixelio.de |
Workshop „Selbsteinschätzung – Fremdbild – Feedback“ (Für Doktoranden/-innen)
Kenntnisse und Einschätzungen über eigene Begabungen, Präferenzen und Verhaltensweisen haben erheblichen Einfluss auf berufliche Entscheidungen; sie sind die Voraussetzung für die konstruktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Kompetenzprofil und für dessen Weiterentwicklung. Genau dies ist Thema der Veranstaltung „Selbsteinschätzung – Fremdbild – Feedback“, die in Zusammenarbeit mit der Firma MLP angeboten wird. Dabei geht es zunächst um die Ermittlung eines Selbstbildes der Teilnehmer/-innen, bevor in einem zweiten Programmteil individuelle Verhaltensmuster der Teilnehmer/-innen im Zusammenhang mit strukturiertem Vorgehen, Intellekt, sozialen Fähigkeiten, Überzeugungskraft und Dynamik hervorgerufen werden. Ein abschließendes Feedback- und Perspektivengespräch dient dazu, die Ergebnisse der Verhaltensanalyse im Hinblick auf berufliche Entwicklungspotenziale hin zu reflektieren. Ausfüllen Online-Fragebogen: bis 27. Oktober 2011; Präsenzveranstaltung: Freitag, 28. Oktober 2011, 9-15 Uhr, Ort: AM 138; Feedbackgespräche (Einzeltermine): Dienstag, 1. November 2011, 9-18 Uhr, Ort: AM 138. |
Dieter Poschmann | pixelio.de |
Von der Texterfassung zur Druckvorlage
Als komplexe und beständig wachsende Texte stellen Doktorarbeiten besondere Anforderungen an das Dokumentenmanagement, sei es bei der Navigation, im Kontext der Bildbearbeitung oder bei der Erstellung von Indizes und Verzeichnissen. Hinzu kommt, dass die meisten Verlage die Erstellung einer druckreifen Vorlage heutzutage den Autoren/-innen überantworten. Der Kompaktworkshop behandelt grundlegende Aspekte der Textorganisation und Textverarbeitung und erläutert die wichtigsten Arbeitsschritte vom Dokument zum Buch. Der Hauptfokus liegt auf der Textverarbeitung mit MS Word (Windows & OS X), viele der Grundüberlegungen und -funktionen sind jedoch auf andere Textverarbeitungssoftware übertragbar. Themen: Dokumentstruktur und Navigation, Tabellenerstellung, Bildbearbeitung, Indizes und Verzeichnisse, PDF-Erstellung, Verlagsvorlagen. Zielgruppe: Anwender/-innen, die ihre Textverarbeitungskenntnisse auffrischen und/oder verbessern wollen. Donnerstag, 17. November 2011, 15-18 Uhr, Ort: AM 02 |
Heide Fest |
Promotion – Wagnis und Chance (Für fortgeschrittene Masterstudierende)
Das Ende des Studiums ist nah, die Perspektiven vielfältig: Soll es ein schneller Start in den Beruf sein oder will ich mich auf eine Promotion einlassen? Wo liegen die Chancen, wo die Risiken? Welche Wege zur Promotion gibt es, was sind die Unterschiede? Was gilt es zu beachten, wenn die Promotion das Sprungbrett für eine Hochschulkarriere sein soll? Wie sinnvoll ist eine „Verlegenheitspromotion“? Wer finanziert die Doktorarbeit? Wie viel muss ich publizieren, wenn ich nicht untergehen will? Diese und weitere Fragen sollen im Dialog mit den Teilnehmern/-innen angesprochen werden. Die Veranstaltung richtet sich vorwiegend an fortgeschrittene Masterstudierende, die sich mit dem Gedanken an eine Promotion tragen, ist aber auch für angehende und fortgeschrittene Doktoranden/-innen von Interesse. Dienstag, 22. November 2011, 16-18 Uhr, Ort: AM 02 |
Christian Rommel, ROX Asia |
Gute wissenschaftliche Praxis und wissenschaftliches Fehlverhalten
Die jüngsten Plagiatsaffären prominenter Politiker haben die Frage nach wissenschaftlicher Redlichkeit auch über die wissenschaftliche Fachöffentlichkeit hinaus zu einem viel diskutierten Thema gemacht. Immer neue Verdachtsfälle haben Universitäten und Forschungsförderer einmal mehr dazu bewegt, „wissenschaftliches Fehlverhalten“ zu ächten und auf die Einhaltung der „Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis“ zu pochen. Plagiate stellen dabei nur einen besonderen Fall wissenschaftlichen Fehlverhaltens dar; auch Quellenmanipulationen, die Anmaßung von Autorschaft und weitere Handlungen widersprechen guter wissenschaftlicher Praxis und können zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Themen der Veranstaltung: Geistiges Eigentum, Plagiate, Umgang mit Quellen, Datenmanipulation, Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis, Sanktionierung wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Donnerstag, 24. November 2011, 15-18 Uhr, Ort: AM K12 |

