Banner Viadrina

Masterstudiengang
Kulturwissenschaften –
Komplementäre Medizin

Lehrevaluation

>>> Grafiken zur Lehrevaluation

 

Zusammenfassung der Telefoninterviews 

 

Organisation und Struktur

In den Gesprächen wurde der Wunsch nach einer anderen Unterrichtsstruktur deutlich. Grundsätzlich fehlte den Studierenden die Möglichkeit schon im Vorfeld über die Internet-Plattform Zugang zu Informationen für das nächste Veranstaltungsthema zu erlangen. Der Gesprächskreis als Sitzanordnung in den Veranstaltungen wurde von allen Befragten stark begrüßt (und gefordert).
Zu dem Ablauf der Veranstaltungen wünschten sich die Befragten lieber kurze thematische Einführungen und dafür mehr gemeinsame Diskussionen, Rollenspiele und praxisnahe Fallbeispiele. Viele empfanden es als besonders wichtig abschließend immer wieder die Relevanz für die Praxis abzuleiten.
In jedem Modul sollte es Raum geben, in dem Erfahrungen der Studenten vorgestellt und diese bei Bedarf und Interesse in Vorträge erweitert werden können. Dies sollte ein fester Bestandteil des Studiengangs sein und auch mit ECTS-Punkten versehen werden. Weiterhin wurde angeregt die abendlichen (Feedback-) Treffen, die sich unter den Studierenden im Laufe der Zeit etabliert haben den neuen Jahrgängen anzubieten und in die Struktur des Studienplans einzugliedern. Es besteht das Bedürfnis danach ein Feedbacksystem zwischen diesen Treffen und dem Lehrkörper entstehen zu lassen.
Weiterhin wurde vorgeschlagen die erste Präsenzphase auf 5-6 Tage zu erweitern, damit sich gleich zu Beginn eine Gemeinschaft bildet. Dies könnte folgende Punkte beinhalten:

  • Soziales Programm
  • Vorstellung der Referenten
  • Einführung in den Studiengang
  • Zusammenführen von alten und neuen Studenten

Ein weiteres häufig genanntes Anliegen war eine klarere und strukturiertere Kommunikation des Studienablaufs und der Studienanforderungen. Die bestehenden Unklarheiten haben aus Sicht der Studenten für viel unnötigen Stress gesorgt. Auch die Präsenzzeit sollte einmal festgelegt kontinuierlich beibehalten werden.
Zudem scheint nun auch die Frage der Alumni-Situation aufzukommen. Es besteht der Wunsch eine Form zu finden, in der weiter zusammengearbeitet und ein Netzwerk aufgebaut werden kann. Das Online-Portal wird in dieser Funktion eher angezweifelt, da es vielen Studierenden Probleme bereitet und wenig genutzt wird. Ein konkreter Vorschlag zur Einbindung war die Integration der alten Studenten über Tutorenjobs. 

Die Online-Plattform wurde von fast allen Befragten als „Problemkind“ genannt. Insbesondere die ältere Generation scheint Probleme mit dem Umgang und der Eingewöhnung zu haben. Hierzu wurden einige konkrete Vorschläge und Aufforderungen genannt:

  • Weiterer Crashkurs, in dem die wichtigsten Ausführungen leicht verständlich beigebracht werden
  • Thematische Organisation der Ordner von Seiten der Dozenten etablieren
  • Signal einsetzen, das neu freigegebene Infos ankündigt und zeigt was schon angeklickt wurde
  • Individuelle Leistungsübersicht schaffen für erbrachte ECTS-Punkte und Präsenzzeit

Auch die (mangelnde) Definition der ECTS-Punkte wurde häufig als Manko des Studiengangs genannt. Die Studenten haben das Gefühl, dass jeder Dozent zur Vergabe der Punkte ein anderes System benutzt. Dies sollte mehr vereinheitlicht und die Punkte nicht zu sehr aufgesplittert verteilt werden. Von vornherein sollte klar definiert werden wie viele Punkte für die Anwesenheit, Abschlussarbeit etc. vergeben werden.

Inhalt

In den Gesprächen wurde vor allem immer wieder der Wunsch nach mehr Philosophie bzw. mehr philosophischen Diskussionen genannt sowie grundsätzlich mehr Praxisbezug.
Bezüglich der Salutogenese wurde konkret vorgeschlagen nur eine kurze theoretische Einführung zu geben und dann hauptsächlich Ausblick auf neue Gebiete zu geben. Letzteres wurde sehr häufig genannt. Insbesondere ein Interesse an Biophotonen ist stark vertreten.  Weitere Wunschthemen sind:

  • physikalische Untermauerung von Bewusstsein
  • Was ist Spiritualität?
  • Energiemedizin
  • traditionelle abendländische Medizin -> heimische Kräuter und mitteleuropäische Traditionen sollten mehr Raum bekommen

Zu den bereits bestehenden Modulen wurden folgende Kritikpunkte genannt:

  • Psychosomatik sollte ausführlicher behandelt werden
  • Wahlpflichtfach Biologische Schmerztherapie sollte breit gefächerter angeboten werden (nicht nur Klangtherapie)
  • Evtl. TCM und Akupunktur als eigene Wahlpflichtfächer anbieten?
  • Gesundheitswissenschaften ins Pflichtmodul 


Umgang im Miteinander

Der Umgang zwischen Studenten und Dozenten wird als sehr wichtig und tragend innerhalb des Studiengangs empfunden. Die Begegnung mit gleich gesinnten Menschen ist für viele ausschlaggebend für die Teilnahme am Master. In diesem Punkt waren die meisten bisher enttäuscht. Es besteht ein starker Wunsch nach einem flexiblen, offenen und interaktiven unterrichten und einem WIR-Gefühl auch zwischen Studenten und Referenten.Positiv ist hervorzuheben, dass die letzten Telefoninterviews, die innerhalb des neuen Semesters starteten durchweg positive Rückmeldungen bezüglich der IST-Situation ergaben. Es herrscht große Begeisterung was die Umsetzung der bis dato genannten Kritikpunkte betrifft.