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Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften

Beirat

 
Prof. Lutz Eckensberger, Deutsches Institut für Pädagogische Forschung, Berlin

Lutz H. Eckensberger ist Emeritus Professor an der Universität Frankfurt und am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt und Berlin. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Analyse normativer Bezugssysteme (Regeln: Moral, Recht,Konventionen Religion) für Handeln als Grundlage einer Kulturpsychologie. Als theoretisches Bezugssystem benutzt er eine Handlungstheorie, die kognitive, emotionale und symbolische Prozesse enthält und die es erlaubt, psychologische Strukturen/Prozesse mit dem (kulturellen) Kontext zu integrieren. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Bereiche interkulturelle Psychologie, Kulturpsychologie, Umweltpsychologie, sowie methodische und methodologische Fragen interkultureller und kultureller Psychologie. Weiterhin forscht er zur Entwicklung moralischer Urteile (ethische Vernunft) sowie zur Anwendung und Kontextualisierung einer Entwicklungstheorie für moralische Urteile in verschiedenen Handlungsbereichen wie dem Umgang mit einer Krebserkrankung, Umweltthemen und Bürgerschaft.

 
Prof. Eckhart Georg Hahn, Universität Oldenburg, Medizin

Prof. Dr. med. Eckhart G. Hahn ist seit 8/2011 Gründungsdekan und seit 8/2012 hauptberuflicher Dekan der European Medical School Oldenburg-Groningen. 2009-2011 war er Dekan der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke. Er war Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und Schriftleiter der GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung von 2003 bis 2011. Von 2002-2002 Ausbildung als Master of Medical Education (Bern). Von 1988 bis 2009 Ordinarius für Innere Medizin im Universitätsklinikum Erlangen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2009 Engagement für einen Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) für Deutschland, der sich am ärztlichen Berufsbild orientiert. Publikation: Heusser P, Neugebauer E, Berger B, Hahn EG (2012) Integrative und personalisierte Gesundheitsversorgung – Forderungen für ein zeitgemäßes Gesundheitssystem. Gesundheitswesen 2012, doi:10.1055/s-0032-1321745

 
Prof. Klaus Kornwachs, TU Cottbus, Technik- und Kulturphilosophie

Klaus Kornwachs ist ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech München, Berlin) und weiterer wissenschaftlicher Vereinigungen, er leitete von 2001-2009 den Bereich „Gesellschaft und Technik“ des Vereins der Deutschen Ingenieure (VDI) und gründete 1988 die Deutsche Gesellschaft für Systemforschung e.V. Er lehrte an der Universität Ulm und bis August 2012 als Fellow am Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart. Nach Gründung seines "Büros für Kultur und Technik" ist Klaus Korwachs vorwiegend publizistisch und beratend tätig. Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher Fachbücher und Veröffentlichungen und gefragter Ansprechpartner für Medien, Gesprächsrunden und Vorträge.

 
Prof. Julius Kuhl, Universität Osnabrück, Psychologie

Prof. Dr. Julius Kuhl ist nach mehrjährigen Forschungsaufenthalten in USA (Michigan, Stanford) und Mexico (UNAM) und 4 Jahren als leitender Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung seit 1986 Professor für Persönlichkeitspsychologie (Universität Osnabrück). Parallel zu einer mehr als 30-jährigen experimentellen Forschung (gefördert durch zahlreiche DFG-Projekte) wurde die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen (PSI-Theorie) entwickelt, die Fortschritte der Motivations-, Kognitions- und Neuropsychologie integriert (Motivation und Persönlichkeit: Hogrefe, 2001). In den letzten Jahren wurde eine neue Methodik zur Diagnostik von Selbst-Kompetenzen entwickelt, die bei Kindern und Erwachsenen eine umfassende Analyse vorhandener und entwicklungsfähiger Potenziale ermittelt (EOS: Entwicklungsorientierte Systemdiagnostik)

 
Prof. Klaus-Michael Meyer-Abich, Universität Essen, Philosophie

Klaus Michael Meyer-Abich (*1936), o. Professor em. für Naturphilosophie an der Universität Essen, Senator a.D. für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg. Arbeitsgebiete: Praktische Naturphilosophie und Philosophie der Medizin. Publikation: Was es bedeutet, gesund zu sein — Philosophie der Medizin (München [Hanser] 2010)

 

Photo: © V. Sommer
Fotografin: E. Frerk
Prof. Volker Sommer, University College London, Evolutionsbiologie

Volker Sommer ist Professor für Evolutionäre Anthropologie am UCL (University College London) - das sich mit seiner der Aufklärungs-Philosophie verpflichteten Tradition zu einer der weltbesten Universitäten entwickelt hat. Als international führender Primatologe betreibt Sommer seit Jahrzehnten Feldforschungen in Asien (Thailand, Indien) und Afrika (Nigeria, Tansania) zur Verhaltensökologie von Affen und Menschenaffen. Studium der Biologie, Chemie und Theologie in Göttingen, vormaliger Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung, Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Gastwissenschaftler an der Universität Kalifornien. Sommer zählt zum Gründungsbeirat der Giordano-Bruno-Stiftung, die sich für einen säkularen evolutionären Humanismus einsetzt. Einer breiteren Öffentlichkeit ist der engagierte Naturschützer durch Fernsehsendungen sowie seine provokanten Bücher zu evolutionsbiologischen Themen bekannt, zuletzt "Darwinisch denken" und “Menschenaffen wie wir”.



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