Forschungsdatenbank - Datenbasis / Projekt
Fakultät: Kulturwissenschaftliche Fakultät
>> Kulturgeschichte
Professur:
Professur für Denkmalkunde
Professurinhaber:
Prof. Dr.-Ing. P. Paul Zalewski
Projekttitel:
Unbequeme Baudenkmale des Sozialismus. Der Wandel der gesellschaftlichen Akzeptanz im ost- und mitteleuropäischen Vergleich
Projektleitung:
Eszter Takacs, Heiko Krueger, Kamila Palubicka, Katrin Westphal und Veronica Kölling, Paul Zalewski
Projektart: Tagung
Finanzierung: Eigenfinanzierung EUV
Weitere Geldgeber:
Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Deutsches Historisches Museum, Landesamt für Denkmalpflege Berlin
Projektbeginn: 15.03.2011
Projektbeschreibung in deutsch:
internationale Fachtagung „Unbequeme Baudenkmale des Sozialismus“ vom 15. bis 17 März 2012 thematisiert eine von schwierigsten Herausforderungen der Denkmalpflege in unserer Zeit: Was von den sehr umfangreichen, nicht selten fehlerhaft ausgeführten, Baubeständen einer problematischen Epoche sollen wir unserer Nachwelt als Denkmal überlassen? Wer kümmert sich um die angemessenen Nutzungslösungen? Inwieweit ist diese schwierige Aufgabe gesellschaftlich konsensfähig? Das Thema soll selbstverständlich transnational betrachtet werden, denn in verschiedenen Ländern des ehemaligen Ostblocks werden diesbezügliche Fragen anders gestellt und beantwortet. Berlin ist besonders prädestiniert als Tagungsort, nicht nur im Hinblick auf seine Funktion als ehemaliges „Schaufenster des Ostens“, sondern auch im Hinblick auf die aktuelle Brisanz im Umgang mit zentralen Bauwerken der sozialistischen Zeit. Die Tagung soll eine Netzwerkbildung gerade unter jungen Wissenschaftlern aus Osteuropa fördern.

