Forschungsdatenbank - Datenbasis / Projekt
Fakultät: Kulturwissenschaftliche Fakultät
>> Kulturgeschichte
Professur:
Professur für Denkmalkunde
Professurinhaber:
Prof. Dr.-Ing. P. Paul Zalewski
Projekttitel:
Grottenarchitekturen im Gebiet Berlin/Brandenburg. Bauherren, Bauintentionen, Bausubstanz
Projektleitung:
Roland Sommer
Projektart: Promotion
BetreuerIn der Promotion: Prof. Dr. -Ing. P. Paul Zalewski
Finanzierung: Sonstiges
Projektbeginn: 01.07.2005
Projektbeschreibung in deutsch:
Mit dem laufenden Dissertationsvorhaben wird der Versuch unternommen, die geschichtliche Entwicklung des Bautypus von künstlichen Grottenarchitekturen für den Raum Berlin/Brandenburg in seiner gesamten Zeitspanne vom 17.Jahrhundert bis in die Gegenwart nachzuvollziehen. Zielstellung ist die chronologische Einbindung von Grotten in die Regionalgeschichte und deren Abhängigkeiten von gesellschaftlichen Einflüssen, den Auftraggebern, stilistischen Entwicklungen, wie z.B. Entwicklungen in der Gartenkunst, sowie den Auswirkungen des sich wandelnden Zeitgeschmacks. Erstmalig wird ein Gesamtverzeichnis von Grottenarchitekturen für das Untersuchungsgebiet erarbeitet und neben den textlichen Ausführungen in einem objektweise untergliederten Katalogteil dargestellt. Erfasst werden sowohl die prägenden Objekte unter den Hohenzollern, als auch Grotten in Privatgärten und im öffentlichen Raum, wobei gerade Kleinarchitekturen des 19. Und 20. Jahrhunderts oftmals nur zitathaft mit den Ursprüngen des Bautypus verbunden sind. Es ist für die Bearbeitung kein Kriterium, ob Grotten nur geplant, tatsächlich ausgeführt, nicht erhalten oder heute noch existent sind. Ebenfalls ist nicht vordergründig, ob es sich um eine freistehende Architektur handelt, oder die Grottierung in ein Gebäude oder Umfassungsmauern eingebunden ist. In gebührender Kürze wird auf bibliographische Hinweise und persönliche Neigungen der Bauherrn, Baumeistern bzw. Grottierer eingegangen. Letztendlich werden, soweit es Quellen zulassen, Aussagen zu Materialitäten und zur Baugeschichte, gegebenenfalls zum Erhaltungszustand, die Beschreibung abrunden.

