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Forschungsdatenbank - Datenbasis / Projekt

Fakultät: Kulturwissenschaftliche Fakultät

>> Kulturgeschichte

Professur:

Professur für Denkmalkunde

Professurinhaber:

Prof. Dr.-Ing. P. Paul Zalewski

Projekttitel:

Braunschweig - Grundriss und Gestalt einer Stadt im 18. Jahrhundert

Projektleitung:

Elmar Arnhold

Projektart: Promotion

BetreuerIn der Promotion: Prof. Dr. -Ing. P. Paul Zalewski

Finanzierung: Sonstiges

Projektbeginn: 01.10.2009

Projektbeschreibung in deutsch:

Ziel der Dissertation ist es, einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung und zur Dokumentation einer im Bewusstsein der (wissenschaftlichen) Öffentlichkeit noch immer wenig bekannten Epoche der Architektur- und Stadtbaugeschichte Braunschweigs zu leisten. Mit einer weitgehend lückenlosen Erfassung und Dokumentation der in der Literatur, den Archivalien, Bauzeichnungen und historischen Fotografien nachweisbaren Gebäude und Baumaßnahmendes Zeitraums von ca. 1680 bis 1770 soll eine imaginäre „Denkmal-Topographie“ für die Barockarchitektur in Braunschweig geschaffen werden. Die Katalogisierung und Kartierung der baulichen Strukturen des Barock im zeitgenössischen Stadtgrundriss wird die Schwerpunkte der Bautätigkeit nachweisen und ein Schlaglicht auch auf das Funktions- und Sozialgefüge der Stadt im 18. Jahrhundert werfen. Im Vergleich mit anderen mitteleuropäischen Städten, welche in der Epoche des Absolutismus baulich überformt und/oder städtebaulich erweitert wurden (z.B. Dresden, Würzburg, Potsdam, Berlin), sollen die, trotz der vergleichsweise beschränkten finanziellen und vielleicht auch personellen Verhältnisse in Braunschweig, bemerkenswerten Bauleistungen herausgestellt werden. Als besondere Option steht die Möglichkeit der Darstellung von Ergebnissen und Erkenntnissen in Form einer rechnergestützt erarbeiteten, virtuellen Gesamt-Rekonstruktion des Stadtkörpers für den fraglichen Zeitraum (um 1765) vor Augen. Weiterhin könnten repräsentative Teile des Stadtraums detailliert mit Hilfe einer Computergenerierten Animation dargestellt werden (z.B. Hagenmarkt – Bohlweg - ResidenzschlossGrauer Hof).Beide Optionen bieten eine auch für die breitere Öffentlichkeit zugängliche Präsentation einer wissenschaftlichen Arbeit und könnten zu einer größeren Identifikation mit dem Kulturerbe auch dieser Epoche in Braunschweig und darüber hinaus beitragen.

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