deutschsprachigen Exilliteratur nach 1933 sowie der deutsch-jüdischen Literatur im deutschsprachigen und europäischen Raum vom ausgehenden 18. bis zum 21. Jahrhundert. Phänomene kultureller Interaktionen und ästhetischer Grenzverschiebungen in der Literatur erscheinen daher im Kontext von Fragen nach Diaspora, Exil und Migration, also von sozialen Grenzphänomenen par excellence, die heute im Rahmen der Globalisierungsdebatten auch in literaturwissenschaftlichen Diskursen theoretisch neu beschrieben werden.