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Prof. Dr. Lars Kirchhoff

Honorarprofessor für Völkerrecht und Mediation, Juristische Fakultät, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Deutschland

Konfliktmanagement als struk­tu­rier­te Kommunikati­on zwi­schen Autonomie und Rechts­ord­nung

Im Rah­men des Exzel­lenzclus­ters erforscht un­ser In­sti­tut die me­thodi­schen und substanti­el­len Kontu­ren des Grenzraums zwi­schen den Kernen von Rechts­ordnun­gen (ius co­gens) auf der ei­nen und dem Prinzip der Autonomie (von Staa­ten oder Privat­akteu­ren) auf der an­de­ren Seite. Den empi­ri­schen Referenzrah­men un­se­rer Arbeit bilden dabei die gegenwärtigen Para­digmenwech­sel in der Konfliktbe­arbei­tung im deut­schen und eu­ropäi­schen Justizsys­tem, in der Wirt­schaft und in in­ternatio­na­len Friedensprozes­sen. In der Systematisierung des Spannungs­verhältnis­ses zwi­schen Autonomie und Recht kon­zen­trie­ren wir uns auf folgen­de For­schungs­leitfra­ge: Wie kann Kommunikati­on – ge­rade in Konflik­ten – me­thodisch und inhaltlich so strukturiert wer­den, dass Gren­zen von Ordnun­gen kon­struktiv herausgefordert und zu­gleich unverzichtbare Normen re­spektiert wer­den?

ordnun­gen (ius co­gens) auf der ei­nen und dem Prinzip der Autonomie (von Staa­ten oder Privat­akteu­ren) auf der an­de­ren Seite. Den empi­ri­schen Referenzrah­men un­se­rer Arbeit bilden dabei die gegenwärtigen Para­digmenwech­sel in der Konfliktbe­arbei­tung im deut­schen und eu­ropäi­schen Justizsys­tem, in der Wirt­schaft und in in­ternatio­na­len Friedensprozes­sen. In der Systematisierung des Spannungs­verhältnis­ses zwi­schen Autonomie und Recht kon­zen­trie­ren wir uns auf folgen­de For­schungs­leitfra­ge: Wie kann Kommunikati­on – ge­rade in Konflik­ten – me­thodisch und inhaltlich so strukturiert wer­den, dass Gren­zen von Ordnun­gen kon­struktiv herausgefordert und zu­gleich unverzichtbare Normen re­spektiert wer­den?