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Prof. Dr. Konstanze Jungbluth

Professorin für Sprachwissenschaft: Deskriptive Linguistik und interlinguale Soziolinguistik, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Deutschland

B/Orders in Motion be­zeich­nen aus lin­gu­is­ti­scher Sicht Phä­no­me­ne von Sprach­kon­takt und Sprach­ver­gleich – sprach­li­che Gren­zen ver­än­dern sich in den Be­geg­nun­gen von Men­schen, kon­sti­tu­ie­ren sich neu oder lö­sen sich auf. Der Schwer­punkt von mir und mei­nen Mit­ar­bei­tern in Leh­re und

For­schung liegt auf die­sen bei­den Sub­dis­zi­pli­nen der Sprach­wis­sen­schaft. Bei­spiel­haft sei der Sam­mel­band Iden­ti­ties in mi­gra­tion con­text (Narr-­Ver­lag, Tü­bin­gen) ge­nannt so­wie das For­schungs­pro­jekt Gren­ze – Gen­der – Gra­ni­ca (vgl. Jung­bluth IN: Mag­da­le­ny Musiał-­Karg, Ko­bie­ty we współ­czes­nej Eu­ro­pie ‘Frau­en in der Ge­sell­schaft Eu­ro­pas’ 225-242), das lo­kal ver­an­kert glo­ba­le Ver­än­de­run­gen aus in­ter­dis­zi­pli­nä­rer Per­spek­ti­ve be­trach­tet. In em­pi­risch an­ge­leg­ten For­schungs­pro­jek­ten, die die Me­tho­den der Kor­pus­lin­gu­is­tik nut­zen, wer­den Da­ten er­ho­ben, tran­skri­biert und in­ter­pre­tiert, die das sprach­li­che Han­deln auf der Mi­kro­ebe­ne re­prä­sen­tie­ren. Die ge­won­ne­nen Sys­te­ma­ti­sie­run­gen und Er­kennt­nis­se wer­den auf ei­ner Me­so­ebe­ne in die ent­spre­chen­den Dis­kurs­tra­di­tio­nen der je­wei­li­gen Do­mä­ne ein­ge­ord­net und schließ­lich auf der Ma­kro­ebe­ne in der Ar­chi­tek­tur der je­wei­li­gen Ein­zel­spra­che und/oder des von einer Grup­pe kon­ven­tio­na­li­sier­ten bi- und mul­ti­lin­gua­len Sprach­ge­brauch ver­ankert.