Forschung liegt auf diesen beiden Subdisziplinen der Sprachwissenschaft. Beispielhaft sei der Sammelband Identities in migration context (Narr-Verlag, Tübingen) genannt sowie das Forschungsprojekt Grenze – Gender – Granica (vgl. Jungbluth IN: Magdaleny Musiał-Karg, Kobiety we współczesnej Europie ‘Frauen in der Gesellschaft Europas’ 225-242), das lokal verankert globale Veränderungen aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet. In empirisch angelegten Forschungsprojekten, die die Methoden der Korpuslinguistik nutzen, werden Daten erhoben, transkribiert und interpretiert, die das sprachliche Handeln auf der Mikroebene repräsentieren. Die gewonnenen Systematisierungen und Erkenntnisse werden auf einer Mesoebene in die entsprechenden Diskurstraditionen der jeweiligen Domäne eingeordnet und schließlich auf der Makroebene in der Architektur der jeweiligen Einzelsprache und/oder des von einer Gruppe konventionalisierten bi- und multilingualen Sprachgebrauch verankert.