sozialen Praktiken, die dialektisch mit öffentlichen Diskursen verflochten sind, hergestellt. Die kulturelle Hegemonie, die von den Mächtigen ausgeübt wird, ermöglicht es diesen, Bilder von Anderen zu erzeugen und soziale Grenzen zu setzen, die kulturell legitimiert sind. Zur Konstruktion sozialer Grenzbereiche werden vielfache Formen und mannigfaltige Kriterien benutzt. Auf diese Weise werden soziale Hierarchien etabliert, in denen ethnische, religiöse und sexuelle Minderheiten sowie arme Menschen, Unterschichten und andere sozial stigmatisierte Menschen als weniger wertvolle oder gefährliche Andere präsentiert werden. Ähnliche Mechanismen werden bei der Erschaffung von räumlichen Unterscheidungen, z. B. zwischen West und Ost oder Nord und Süd, verwendet.