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Schreibberatung | Seminare | Forschung
 

Innovatives Bildungsprojekt: Schule und Universität fördern gemeinsam Schreibkompetenz

Planung für das schulische Schreibberatung

 

 

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Das Schreibzentrum der Europa-Universität Viadrina bildet derzeit Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg und Berlin zu Schüler-Schreibberatern aus. Sie sollen an ihren Schulen Beratungen für ihre Mitschüler durchführen und langfristig den Weg für den Aufbau schulischer SchreibLeseZentren ebnen.

Am 17. und 18. Februar 2011 findet bereits das dritte Trainigswochenende für Schüler aus der Rahn-Schule in Fürstenwalde an der Spree statt. Dort wird im Jahr 2011 die Schülerschreibberatung initiiert.

An dem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekt nahmen im ersten Durchgang Schüler des Rouanet-Gymnasiums in Beeskow und der Kurt Schwitters Oberschule Berlin teil. Am Trainingswochenende vom 22.-24. Januar 2010 kamen die Schüler an die Europa-Universität, um die Grundkenntnisse der Schreibberatung  zu erlernen. Anwesend war auch Dr. Gerd Bräuer aus Freiburg, der in Deutschland die ersten Schülerschreibberatungen initiiert hat und die Etablierung dieses Konzepts nun in Brandenburg begleiten wird. An der zweiten Schulung vom 11.-13. November 2010 nahmen erneut Schülerinnen und Schüler der Kurt Schwitters Oberschule teil.

Bei der Schreibberatungsarbeit an den Schulen werden die Schülerinnen und Schüler  von studentischen Mitarbeiterinnen des Schreibzentrums der Viadrina begleitet. Das Projekt fördert die Schulen über einen Zeitraum von drei Jahren. Dann sollen sich vor Ort Schülerschreibzentren etabliert haben.

 

Rollenspiel Schreibberatung

In den USA gibt es an 90% aller Universitäten Schreibzentren und es ist dort auch üblich, dass Schulen Schreibberatung von Schülern für Schüler anbieten. Es ist besonders effektiv, wenn ausgebildete Schüler einander beim Schreiben unterstützen, weil dabei ein gemeinsames Lernen auf Augenhöhe stattfindet. Sie produzieren nicht nur bessere Texte, sondern erlangen auch soziale Kompetenzen. Der Übergang von der Schule ins Berufsleben und an die Universität fällt den Schülern so leichter.