Zentrum für interkulturelles Lernen
Entstehung und Anliegen des Zentrums
Mit ihrem Anteil von 25 % ausländischen Studierenden ist die an der deutsch-polnischen Grenze gelegene Europa-Universität Viadrina diejenige staatliche Hochschule Deutschlands mit dem höchsten Ausländeranteil.
Zum Einen sind die Workshops so angelegt, dass die Teilnehmer eines eintägigen Workshops einen Impuls erhalten, sich mit den Themen Interkulturaliät, Diversität, Toleranz und interkulturelle Kompetenz auseinandersetzen. Wer sich weiter mit diesen Themen beschäftigen möchte, kann dann weitere Workshops und Seminare zur interkulturellen Kommunikation besuchen. So ist das primäre didaktische Ziel eines eintägigen Workshops eine interkulturelle Sensibilisierung. Zum Anderen sind die Workshops interaktiv angelegt, d.h., die Studierenden müssen während des Workshops miteinander kommunizieren. Da bei der Auswahl der Teilnehmer immer darauf geachtet wird, dass sie aus verschiedenen Nationen stammen, geschieht "interkulturelle Kommunikation" von selbst. Viele Studierende, die schon seit mehreren Semestern an der Viadrina studieren, erleben in diesen Workshops zum ersten Mal die multinationale "Diversity" an der Universität als eine überraschende Bereicherung. Neben dem Wissenserwerb und den durch die Übungen gewonnenen Erkenntnisse wird deshalb auch gerade diese Komponente unter den Studierenden unterschiedlicher nationaler Herkunft sehr positiv bewertet.

