Ausstellungen
„Die eigene Sicht – Über das Wirken von Künstlerinnen in der DDR in Frankfurt (Oder)“
9. April bis 23. Juni 2026
Erst Ende der 1980er-Jahre wurde in der DDR die Rolle des Geschlechts in der Kunst öffentlich in den Fokus genommen. Zuvor wurde diese Kategorie weder als Einflussfaktor in den Arbeitsbedingungen noch im kreativen Schaffensprozess berücksichtigt. Da Frauen den Männern offiziell gleichgestellt waren, musste das Geschlecht demnach auch nicht gesondert betrachtet werden. Vielmehr wurde es genutzt, um auch in der Kunst vorgeschriebene Rollenbilder zu vertiefen. Die Ausstellung mit ausgewählten Werken der städtischen Artothek gibt nun am Beispiel von Frankfurt (Oder) einen Einblick wie Künstlerinnen in der DDR arbeiteten und welche Rolle das weibliche Geschlecht in der DDR-Kunst tatsächlich hatte.
Die ausgestellten Werke sind Teil der Artothek der Stadt Frankfurt (Oder). Die Artothek der Stadt ist eine kulturelle Einrichtung, bei der Werke der Malerei und Grafik privat oder durch öffentliche Einrichtungen ausgeliehen werden können. Die Sammlung umfasst die Bestände der ehemaligen DDR-Einrichtungen des Baustabs für Bildkunst und Denkmalpflege sowie des Zentrums für künstlerische Werkstätten und ist dabei zugleich ein Zeugnis der DDR-Kunstszene in Frankfurt (Oder).
Die Vernissage mit Kurzführung findet am 9. April 2026 um 17 Uhr statt.
Ort: Hauptgebäude vor der Bibliothek, Große Scharrnstraße 59
“From Borders to Bridges – The Upward and Downward Spirals of Inter-State Relations in Europe”
30. März bis 30. April 2026
In der Posterausstellung werden Ergebnisse eines Seminars von Dr. Naum Trajanovski gezeigt, das sich mit den Entwicklungen zwischenstaatlicher Beziehungen in Europa beschäftigt hat. Der Soziologe hat gemeinsam mit Studierenden untersucht, wie in der Doppelstadt Frankfurt (Oder) – Słubice an historische Ereignisse und Persönlichkeiten erinnert wird. Die Ausstellung mit Postern dokumentiert die Arbeit im Seminar von Naum Trajanovski und bildet den Abschluss seiner von der Meyer-Struckmann-Stiftung geförderten Gastdozentur.
Mitwirkende Studierende: Irmak Azra Tekin, Risa Fujii, Konstantin Beburov, Camille Poli
Ort: Gräfin-Dönhoff-Gebäude, 1. Etage, Europaplatz 1, Frankfurt (Oder)
Sprache: Englisch
„Same Same, But Different – Einblicke und Ausblicke an der Viadrina“
Online-Ausstellung

Sie alle studieren oder arbeiten hier, sind Teil der Viadrina, die Viadrina ein Teil ihres Lebens. Sie prägen diesen Ort mit ihren Interessen, ihrem Einsatz und ihrer Vielfalt. Sie begeistern sich und treiben hier Ideen und Projekte voran. So weit so gleich, same same, sie sind Teil der Viadrina-Familie.
Sie stehen hier aber auch vor Herausforderungen, sehen, dass die Voraussetzungen, um hier zu studieren und zu arbeiten, nicht für alle gleich sind, stoßen auf Ungleichheiten und Ungleichbehandlung und machen sich Gedanken dazu. Vielleicht vermissen sie Gemeinsames, vielleicht wollen sie Veränderung oder Sichtbarkeit für ihre Anliegen. But different: sie sind eben auch unterschiedlich.
In der Ausstellung kommen exemplarisch zehn Menschen aus der Viadrina zu Wort, erzählen ihre Geschichten, was sie bewegt, was sie sich wünschen, welche Ideen sie für die Zukunft der Viadrina haben und wie wir näher zusammenrücken können, damit unsere Universität ein Ort ist, an dem wir alle gerne studieren und arbeiten. Was verbindet uns? Welche Hochschulkultur möchten wir fördern? Wer wird gesehen, wer ist weniger oder gar nicht sichtbar? Was ist gleich (same same), was ist unterschiedlich (but different), welchen Blick haben sie auf die Viadrina (Einblicke) und in welche Richtung wollen sie sich weiterbewegen (Ausblicke)?
„Weibliche Vorfahren“
Online-Ausstellung
Im Rahmen des Seminars „Weibliche Vorfahren in Fotografien und Dokumenten“ begann an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina im Sommersemester 2023, unter Leitung der Dozentin PD Dr. Izabella Parowicz, ein Rechercheprojekt in dem Studierende in Eigenarbeit die Biografie einer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebenden Vorfahrin erstellt haben.
Nachdem dieses Seminar abgeschlossen wurde, haben drei der Teilnehmenden aus dem Seminar (Anna Beuchel, Jan Hoffmann und Maria Siegele) gemeinsam mit einer neu hinzugekommenen Studentin (Emilia Zimmermann) im Wintersemester 2023/24 die darauf aufbauende Veranstaltung „Weibliche Vorfahren in Fotografien und Dokumenten – Ausstellungsprojekt“ besucht. Ziel dieses Seminars war es, aus den Zuvor erstellten Biografien eine Webseite zu erstellen, um ein digitales Ausstellungsprojekt für interne und externe Besucher*innen der Universität zu schaffen.
„Zum Entdecken und Erinnern“ – Online-Ausstellung über die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) von 1991 bis heute
Die Online-Ausstellung zeigt historische Bilder inklusive begleitender Texte in deutscher und polnischer Sprache und lädt zum Entdecken und Erinnern ein. Bildergalerien, Videos und weiterführende Geschichten ergänzen im Laufe des Jahres das digitale Angebot und lassen die Historie der Viadrina und die vielen Akteure, die die Universität seit ihrer Gründung aufgebaut und geprägt haben, erlebbar machen.
Kontakt
Martina Klepek
Eventmanagement
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