Ausstellungen

„Krieg zerstört Denkmäler: Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine“

5. Februar bis 27. März 2026

ausstellun-von-renata-hanynets-0692509 Kulturerbestätten in der Ukraine hat die UNESCO seit dem 24. Februar 2022 als beschädigt bestätigt (Stand 22.09.2025) – darunter 152 religiöse Stätten, 268 Gebäude von historischen und / oder künstlerischem Interesse, 34 Museen, 33 Denkmäler, 18 Bibliotheken, ein Archiv und drei archäologische Stätten. Und leider steigen diese Zahlen täglich.

Die Ausstellung zeigt 20 Fotografien von zerstörten und beschädigten Kulturstätten aus verschiedenen Städten in der Ukraine, ausgewählt aus der Sonderkategorie „War Destroys Monuments“ des internationalen Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments. Die Aufnahmen dokumentieren die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf religiöse, öffentliche und private Gebäude und machen den fortschreitenden Verlust kulturellen Erbes sichtbar.

Die Ausstellung wurde von Renata Hanynets initiiert. Sie ist Doktorandin am Lehrstuhl für Denkmalkunde und studentische Beschäftigte im Kompetenznetzwerk Interdisziplinäre Ukrainestudien (KIU) an der Viadrina.

Ort: Hauptgebäude vor der Bibliothek, Große Scharrnstraße 59

Ausstellungssprachen: Deutsch und Englisch

 


„Karl Dedecius an der Viadrina. Erinnerungsbilder“

25. Februar bis 15. März 2026

Karl Dedecius im BueroKarl Dedecius ist der erste Träger des Viadrina-Preises, Ehrendoktor der Universität, Gründer der Karl Dedecius Stiftung sowie erster Stifter und Namensgeber des Archivs der Literaturübersetzer*innen in Słubice und ist ein wichtiger und bleibender Teil der Geschichte der Viadrina. Anlässlich seines 10. Todestages zeigt die Karl Dedecius Stiftung eine Fotopräsentation sowie eine kleine Ausstellung mit Dokumenten zur Tätigkeit von Karl Dedecius an der Viadrina.

Am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, um 16.30 Uhr, lädt die Karl Dedecius Stiftung zu einer Gesprächsrunde ein. In offener Form können alle Teilnehmenden das Wort ergreifen und kurze persönliche Erinnerungen oder Reflexionen teilen. Begleitet wird das Treffen von Musik von Karol Borsuk sowie einem kleinen Imbiss, der Raum für Begegnungen und Gespräche bietet.

Ort: Universitätsbibliothek 3. Etage, Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59, Frankfurt (Oder)


„Same Same, But Different – Einblicke und Ausblicke an der Viadrina“

Online-Ausstellung

ausstellung_chancengleichheit

Sie alle studieren oder arbeiten hier, sind Teil der Viadrina, die Viadrina ein Teil ihres Lebens. Sie prägen diesen Ort mit ihren Interessen, ihrem Einsatz und ihrer Vielfalt. Sie begeistern sich und treiben hier Ideen und Projekte voran. So weit so gleich, same same, sie sind Teil der Viadrina-Familie.

Sie stehen hier aber auch vor Herausforderungen, sehen, dass die Voraussetzungen, um hier zu studieren und zu arbeiten, nicht für alle gleich sind, stoßen auf Ungleichheiten und Ungleichbehandlung und machen sich Gedanken dazu. Vielleicht vermissen sie Gemeinsames, vielleicht wollen sie Veränderung oder Sichtbarkeit für ihre Anliegen. But different: sie sind eben auch unterschiedlich.

In der Ausstellung kommen exemplarisch zehn Menschen aus der Viadrina zu Wort, erzählen ihre Geschichten, was sie bewegt, was sie sich wünschen, welche Ideen sie für die Zukunft der Viadrina haben und wie wir näher zusammenrücken können, damit unsere Universität ein Ort ist, an dem wir alle gerne studieren und arbeiten. Was verbindet uns? Welche Hochschulkultur möchten wir fördern? Wer wird gesehen, wer ist weniger oder gar nicht sichtbar? Was ist gleich (same same), was ist unterschiedlich (but different), welchen Blick haben sie auf die Viadrina (Einblicke) und in welche Richtung wollen sie sich weiterbewegen (Ausblicke)?


„Weibliche Vorfahren“

Online-Ausstellung

Im Rahmen des Seminars „Weibliche Vorfahren in Fotografien und Dokumenten“ begann an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina im Sommersemester 2023, unter Leitung der Dozentin PD Dr. Izabella Parowicz, ein Rechercheprojekt in dem Studierende in Eigenarbeit die Biografie einer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebenden Vorfahrin erstellt haben.

Nachdem dieses Seminar abgeschlossen wurde, haben drei der Teilnehmenden aus dem Seminar (Anna Beuchel, Jan Hoffmann und Maria Siegele) gemeinsam mit einer neu hinzugekommenen Studentin (Emilia Zimmermann) im Wintersemester 2023/24 die darauf aufbauende Veranstaltung „Weibliche Vorfahren in Fotografien und Dokumenten – Ausstellungsprojekt“ besucht. Ziel dieses Seminars war es, aus den Zuvor erstellten Biografien eine Webseite zu erstellen, um ein digitales Ausstellungsprojekt für interne und externe Besucher*innen der Universität zu schaffen.


„Zum Entdecken und Erinnern“ – Online-Ausstellung über die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) von 1991 bis heute

ausstellung-viadrinaDie Online-Ausstellung zeigt historische Bilder inklusive begleitender Texte in deutscher und polnischer Sprache und lädt zum Entdecken und Erinnern ein. Bildergalerien, Videos und weiterführende Geschichten ergänzen im Laufe des Jahres das digitale Angebot und lassen die Historie der Viadrina und die vielen Akteure, die die Universität seit ihrer Gründung aufgebaut und geprägt haben, erlebbar machen.